Wiesen-Kerbel giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 2,275 fanden dies hilfreich
Wiesen-Kerbel
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Wiesen-Kerbel ist ungiftig für Menschen, Katzen, Hunde, Pferde und alle üblichen Nutz- und Haustiere

2

Die höchste Gefahr geht von Verwechslungen mit hochgiftigen Doldengewächsen wie dem Gefleckten Schierling aus

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Wildpflanzen dürfen nur dann für den Verzehr geerntet werden, wenn die Art zu 100 % sicher identifiziert ist

Häufige Fragen

Ist Wiesen-Kerbel giftig für Menschen?

Bei Verzehr von echtem Wiesen-Kerbel treten normalerweise keine Symptome auf. Bei Verwechslung mit giftigen Arten sind Übelkeit, Krämpfe, Atemnot bis zum Tod möglich (Ungiftig)

Ist Wiesen-Kerbel giftig für Katzen?

Keine Vergiftungssymptome bei korrekter Identifikation zu erwarten. Bei Verdacht auf Verzehr einer giftigen Verwechslungsart sofort einen Tierarzt kontaktieren (Ungiftig)

Ist Wiesen-Kerbel giftig für Hunde?

Keine Vergiftungssymptome bei korrekter Identifikation zu erwarten. Bei Verdacht auf Verzehr einer giftigen Verwechslungsart sofort einen Tierarzt kontaktieren (Ungiftig)

Ist Wiesen-Kerbel giftig für Pferde?

Keine Vergiftungssymptome bei korrekter Identifikation zu erwarten. Bei Verdacht auf Verzehr einer giftigen Verwechslungsart sofort einen Tierarzt kontaktieren (Ungiftig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Bei Verzehr von echtem Wiesen-Kerbel treten normalerweise keine Symptome auf. Bei Verwechslung mit giftigen Arten sind Übelkeit, Krämpfe, Atemnot bis zum Tod möglich

Katzen
Ungiftig

Keine Vergiftungssymptome bei korrekter Identifikation zu erwarten. Bei Verdacht auf Verzehr einer giftigen Verwechslungsart sofort einen Tierarzt kontaktieren

Hunde
Ungiftig

Keine Vergiftungssymptome bei korrekter Identifikation zu erwarten. Bei Verdacht auf Verzehr einer giftigen Verwechslungsart sofort einen Tierarzt kontaktieren

Pferde
Ungiftig

Keine Vergiftungssymptome bei korrekter Identifikation zu erwarten. Bei Verdacht auf Verzehr einer giftigen Verwechslungsart sofort einen Tierarzt kontaktieren

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile sind ungiftig. Die Blätter eignen sich mittelmäßig als Futter, die Stängel sind hart und schwer zu trocknen
VergiftungswegHauptgefährdung durch versehentlichen Verzehr von verwechselten giftigen Arten. Hautkontakt mit Wiesen-Kerbel ist unbedenklich
Giftige InhaltsstoffeKeine bekannten toxischen Inhaltsstoffe nachgewiesen

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Spülen Sie nach Verzehr einer unbestimmten Doldengewächsart zunächst den Mund mit klarem Wasser aus
  • • Entfernen Sie alle restlichen Pflanzenreste von der betroffenen Person bzw. dem Tier
  • • Dokumentieren Sie alle sichtbaren Merkmale der Pflanze für eine spätere Identifikation

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn nach Verzehr einer unbekannten Doldengewächsart Symptome wie Übelkeit, Krämpfe, Schwindel oder Atemnot auftreten
  • • Wenn Sie Zweifel an der korrekten Identifikation der von Ihrem Tier verzehrten Pflanze haben
  • • Wenn auch nach vermeintlichem Verzehr von Wiesen-Kerbel unklare Beschwerden auftreten

Prävention

  • • Lernen Sie häufige giftige Doldengewächse wie den Gefleckten Schierling genau kennen, um Verwechslungen auszuschließen
  • • Ernten Sie Wildpflanzen für den menschlichen oder tierischen Verzehr nur, wenn Sie die Art zu 100% sicher identifizieren können
  • • Kontrollieren Sie Weiden für Pferde und andere Nutztiere regelmäßig auf Vorkommen von giftigen Doldengewächsen

Behandlung & Prognose

  • • Bei bestätigtem Verzehr von echtem Wiesen-Kerbel ist keine spezielle medizinische Behandlung erforderlich
  • • Bei Verwechslung mit einer giftigen Doldengewächsart ist sofort eine symptomatische Therapie durch einen Arzt oder Tierarzt erforderlich
  • • Führen Sie ohne ärztliche Anweisung keine Maßnahmen wie künstliches Erbrechen durch
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameAnthriscus sylvestris (L.) Hoffm.
AliasnamenChaerophyllum sylvestre L.、Chaerefolium sylvestre Sch. & Th.、Cerfeuil des prés、Cerfoglio selvatico
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Keine Organschäden durch Verzehr von Wiesen-Kerbel bekannt
Wirkmechanismus

• Keine toxischen Wirkmechanismen bekannt, da die Pflanze keine giftigen Inhaltsstoffe enthält

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Rinder: Ungiftig, Blätter werden als Futter akzeptiert, harte Stängel werden meist abgelehnt
Schafe und Ziegen: Ungiftig, kann als Ergänzungsfutter verwendet werden
Kleinnager (Kaninchen, Meerschweinchen): Ungiftig, kann in kleinen Mengen als Grünfutter gegeben werden
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Gelbfrüchtiger Kälberkropf Chaerophyllum aureum
Optisch sehr ähnlich, ebenfalls ungiftig. Unterscheidung anhand der gelben Früchte im reifen Zustand möglich
Hecken-Kälberkopf Chaerophyllum temulum
Sehr ähnliches Aussehen, aber giftig. Unterscheidung anhand der roten Flecken am Stängel und der rauen Blattoberfläche
Gefleckter Schierling Conium maculatum
Optisch fast identisch, aber sehr stark giftig. Unterscheidungsmerkmal sind die deutlichen purpurroten Flecken am glatten Stängel
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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