Chilistrauch giftig?

Die gesamte Pflanze ist giftig, besonders Fruchtsamen und Fruchtstiel enthalten hohe Konzentrationen an reizenden Capsaicinoiden.
Kontakt führt zu Haut- und Schleimhautreizungen, Einnahme verursacht Magen-Darm-Beschwerden bis Nierenschäden.
Erhitzen zerstört die scharfen Capsaicinoiden nicht, die Giftwirkung bleibt auch nach dem Kochen erhalten.
Häufige Fragen
Ist Chilistrauch giftig für Menschen?
Brennen, Rötung und Blasenbildung auf Haut und Schleimhäuten, Konjunktivitis bei Augenkontakt. Nach Einnahme Magen-Darm-Reizungen mit Gastritis, Diarrhoe, Gallenspasmen, Harnwegsreizungen mit Brennen beim Wasserlassen und Nierenschäden. (Mäßig)
Ist Chilistrauch giftig für Katzen?
Keine spezifischen Daten in der vorliegenden Quelle verfügbar, es wird von vergleichbaren Reizwirkungen wie bei Menschen ausgegangen. (Gering)
Ist Chilistrauch giftig für Hunde?
Keine spezifischen Daten in der vorliegenden Quelle verfügbar, es wird von vergleichbaren Reizwirkungen wie bei Menschen ausgegangen. (Gering)
Ist Chilistrauch giftig für Pferde?
Keine spezifischen Daten in der vorliegenden Quelle verfügbar, es wird von vergleichbaren Reizwirkungen wie bei Menschen ausgegangen. (Gering)
Giftigkeitsdetails
Brennen, Rötung und Blasenbildung auf Haut und Schleimhäuten, Konjunktivitis bei Augenkontakt. Nach Einnahme Magen-Darm-Reizungen mit Gastritis, Diarrhoe, Gallenspasmen, Harnwegsreizungen mit Brennen beim Wasserlassen und Nierenschäden.
Keine spezifischen Daten in der vorliegenden Quelle verfügbar, es wird von vergleichbaren Reizwirkungen wie bei Menschen ausgegangen.
Keine spezifischen Daten in der vorliegenden Quelle verfügbar, es wird von vergleichbaren Reizwirkungen wie bei Menschen ausgegangen.
Keine spezifischen Daten in der vorliegenden Quelle verfügbar, es wird von vergleichbaren Reizwirkungen wie bei Menschen ausgegangen.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Bei Hautkontakt: Betroffene Stellen sofort mit Milch gründlich abwaschen
- • Bei Augenkontakt: Augen mindestens 10 Minuten mit lauwarmem Wasser ausspülen
- • Bei oraler Einnahme kleiner Mengen: Sofort Milch verabreichen, kein Erbrechen herbeiführen
- • Schleimhautreaktionen durch Spülen mit kaltem Wasser lindern
Sofort Tierarzt rufen
- • Anhaltende Konjunktivitis oder Sehstörungen nach Augenkontakt
- • Starke Magen-Darm-Beschwerden, Blut im Stuhl oder Brennen beim Wasserlassen nach Einnahme
- • Blasenbildung auf Haut oder Schleimhäuten
- • Bei Tieren mit anhaltenden Reizerscheinungen nach Aufnahme größerer Mengen
Prävention
- • Pflanzen und getrocknete Früchte außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren lagern
- • Bei der Verarbeitung von Chilifrüchten Schutzhandschuhe tragen und Kontakt mit Augen vermeiden
- • Keine unbekannten Nachtschattengewächse mit kleinen roten Früchten verzehren, um Verwechslungen zu vermeiden
Behandlung & Prognose
- • Dekontamination je nach Expositionsweg durchführen
- • Symptomatische Therapie entsprechend den auftretenden Beschwerden
- • Gabe von Milch zur Linderung von Schleimhautreizungen
- • Bei schweren Symptomen unverzüglich ärztliche oder tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen
Professionelle Toxikologie
• Capsaicin und weitere Inhaltsstoffe reizen direkt sensible Nervenenden in Haut und Schleimhäuten
• Glykoalkaloide üben eine zusätzliche toxische Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und die Nieren aus
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.


