Essbare Kolokasie (Taro) giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 1,826 fanden dies hilfreich
Essbare Kolokasie (Taro)
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Taro ist für Katzen und Hunde definitiv giftig, die Gefahr für Pferde ist unklar.

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Der giftige Bestandteil ist unlösliches Calciumoxalat, das starke Reizungen im Mund- und Rachenraum verursacht.

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Bei Verdacht auf Aufnahme von rohen Pflanzenteilen sollten Sie umgehend einen Tierarzt konsultieren.

Häufige Fragen

Ist Essbare Kolokasie (Taro) giftig für Menschen?

Bei Verzehr roher Pflanzenteile treten Mundreizungen, Brennen im Rachen, Erbrechen und Schluckbeschwerden auf. Gekochte Taro-Knollen sind essbar und ungiftig. (Gering)

Ist Essbare Kolokasie (Taro) giftig für Katzen?

Mundreizungen, starkes Brennen von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden (Mäßig)

Ist Essbare Kolokasie (Taro) giftig für Hunde?

Mundreizungen, starkes Brennen von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden (Mäßig)

Ist Essbare Kolokasie (Taro) giftig für Pferde?

Keine bekannten klinischen Symptome, Toxizität ist bisher nicht nachgewiesen. (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Bei Verzehr roher Pflanzenteile treten Mundreizungen, Brennen im Rachen, Erbrechen und Schluckbeschwerden auf. Gekochte Taro-Knollen sind essbar und ungiftig.

Katzen
Mäßig

Mundreizungen, starkes Brennen von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden

Hunde
Mäßig

Mundreizungen, starkes Brennen von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden

Pferde
Gering

Keine bekannten klinischen Symptome, Toxizität ist bisher nicht nachgewiesen.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle rohen Pflanzenteile, insbesondere Blätter, Stängel und ungekochte Knollen
VergiftungswegDirekter Kontakt mit Schleimhäuten (Mund, Rachen) oder Verschlucken von rohen Pflanzenteilen
Giftige InhaltsstoffeUnlösliches Calciumoxalat

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie sofort alle restlichen Pflanzenteile aus dem Maul des betroffenen Tieres
  • • Spülen Sie Mund und Lippen vorsichtig mit kaltem Wasser, um Reizungen zu lindern
  • • Geben Sie dem Tier kleine Mengen Milch oder Joghurt zu trinken, um Calciumoxalat-Kristalle zu binden

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier unter anhaltendem starken Speichelfluss, Erbrechen oder Schluckbeschwerden leidet
  • • Bei Anzeichen von Atemnot oder geschwollenen Mundschleimhäuten
  • • Wenn größere Mengen der Pflanze aufgenommen wurden

Prävention

  • • Stellen Sie die Pflanze dauerhaft außerhalb der Reichweite von Katzen, Hunden und kleinen Kindern auf
  • • Entsorgen Sie abgeschnittene Pflanzenteile sofort in einem verschlossenen Mülleimer
  • • Informieren Sie alle Haushaltsmitglieder über die Giftigkeit der rohen Pflanzenteile

Behandlung & Prognose

  • • Der Tierarzt kann schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente verabreichen
  • • Bei schweren Fällen werden unterstützende Maßnahmen wie intravenöse Flüssigkeitsgabe durchgeführt
  • • Schwellungen der Atemwege werden umgehend medizinisch versorgt, um Atemnot zu vermeiden
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameColocasia esculenta
AliasnamenKaladie、Elefantenohr、Malanga
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenMäßig
HundeMäßig
PferdeGering
Zielorgane
MundschleimhautZungeLippenRachenSpeiseröhreMagen
Wirkmechanismus

• Unlösliche Calciumoxalat-Kristalle dringen bei Kontakt in die Schleimhäute ein und verursachen akute Reizungen und Entzündungen

• Bei Verschlucken führen die Kristalle zusätzlich zu Reizungen von Magen und Speiseröhre

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinnager (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster): Toxizität ist bestätigt, Symptome entsprechen denen von Katzen und Hunden
Vögel: Keine verlässlichen Forschungsergebnisse vorhanden, Kontakt und Aufnahme sollten vermieden werden
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Riesen-Alokasie Alocasia macrorrhizos
Wird ebenfalls als Elefantenohr bezeichnet, hat aber spitzere Blätter und ist deutlich giftiger als Taro
Pfeilblättriges Xanthosoma Xanthosoma sagittifolium
Ähnelt Taro optisch sehr stark, wird teilweise ebenfalls als Nahrungspflanze angebaut, ist roh aber auch giftig
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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