Dieffenbachie giftig?

Alle Pflanzenteile sowie das Wasser im Untersetzer sind giftig, besonders der Stamm.
Bei Bisskontakt treten sofort bis 2 Stunden nach Exposition schwere Schleimhautschwellungen, Schmerzen und Entzündungen auf.
Bei schwerer Vergiftung kann es zu Herzrhythmusstörungen, Nierenschäden und lebensgefährlichen Atemwegsödemen kommen.
Häufige Fragen
Ist Dieffenbachie giftig für Menschen?
Sofort bis 2 Stunden Latenz: Bei Bisskontakt Schleimhautschwellung, Ödeme, Blasen, Ulzera, starker Speichelfluss. Bei Verschlucken: Erbrechen, Schluckbeschwerden, Stimmverlust, Atemnot, Bauchschmerzen, ggf. blutiger Durchfall. Bei Resorption: Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe, Nierenschäden, Koordinationsstörungen, Apathie, Kolik; bei Augenkontakt Bindehautentzündung und Lidschlusskrämpfe. (Stark)
Ist Dieffenbachie giftig für Katzen?
Auf Basis der giftigen Inhaltsstoffe ist mit schweren Schleimhautirritationen im Maul- und Rachenbereich, Erbrechen, Atemnot, Bauchschmerzen und Organschäden bei Einnahme zu rechnen. (Stark)
Ist Dieffenbachie giftig für Hunde?
Auf Basis der giftigen Inhaltsstoffe ist mit schweren Schleimhautirritationen im Maul- und Rachenbereich, Erbrechen, Atemnot, Bauchschmerzen und Organschäden bei Einnahme zu rechnen. (Stark)
Ist Dieffenbachie giftig für Pferde?
Auf Basis der giftigen Inhaltsstoffe ist mit schweren Schleimhautirritationen im Maul- und Rachenbereich, Erbrechen, Atemnot, Kolik und Organschäden bei Einnahme zu rechnen. (Stark)
Giftigkeitsdetails
Sofort bis 2 Stunden Latenz: Bei Bisskontakt Schleimhautschwellung, Ödeme, Blasen, Ulzera, starker Speichelfluss. Bei Verschlucken: Erbrechen, Schluckbeschwerden, Stimmverlust, Atemnot, Bauchschmerzen, ggf. blutiger Durchfall. Bei Resorption: Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe, Nierenschäden, Koordinationsstörungen, Apathie, Kolik; bei Augenkontakt Bindehautentzündung und Lidschlusskrämpfe.
Auf Basis der giftigen Inhaltsstoffe ist mit schweren Schleimhautirritationen im Maul- und Rachenbereich, Erbrechen, Atemnot, Bauchschmerzen und Organschäden bei Einnahme zu rechnen.
Auf Basis der giftigen Inhaltsstoffe ist mit schweren Schleimhautirritationen im Maul- und Rachenbereich, Erbrechen, Atemnot, Bauchschmerzen und Organschäden bei Einnahme zu rechnen.
Auf Basis der giftigen Inhaltsstoffe ist mit schweren Schleimhautirritationen im Maul- und Rachenbereich, Erbrechen, Atemnot, Kolik und Organschäden bei Einnahme zu rechnen.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Bei oraler Kontakt: Mund gründlich mit kaltem Wasser ausspülen, keine künstliche Erbrechen herbeiführen.
- • Bei Augenkontakt: Augen mindestens 15 Minuten mit lauwarmem, fließendem Wasser gründlich ausspülen.
- • Keine Nahrung oder Getränke zu sich nehmen, bis ärztlicher Rat eingeholt wurde.
- • Bei ersten Anzeichen von Atemnot sofort den Notarzt rufen.
Sofort Tierarzt rufen
- • Wenn Ihr Haustier/Pferd Pflanzenteile oder Untersetzerwasser der Dieffenbachie aufgenommen hat.
- • Bei Anzeichen wie übermäßiger Speichelfluss, Schwellung im Maulbereich, Erbrechen oder Atemnot bei Ihrem Tier.
- • Wenn nach Kontakt Augenschwellungen, Rötungen oder vermehrtes Blinzeln beim Tier auftreten.
Prävention
- • Die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Pferden aufstellen.
- • Regelmäßig das Wasser im Untersetzer entleeren, um versehentliche Aufnahme zu verhindern.
- • Bei Pflege der Pflanze Handschuhe tragen, um Kontakt mit reizendem Pflanzensaft zu vermeiden.
Behandlung & Prognose
- • Dekontamination und symptomatische Therapie nach ärztlicher/tierärztlicher Anweisung.
- • Gabe von Analgetika, Lokalanästhetika oder lokalem Eugenol zur Schmerzlinderung und Ödemreduktion.
- • Bei starken Schwellungen Gabe von Glukokortikoiden, ggf. Antihistaminika.
- • Bei sehr hohen aufgenommenen Dosen Calciumsubstitution, bei schweren Vergiftungen kontinuierliche Überwachung der Organfunktionen.
Professionelle Toxikologie
• Nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle verursachen bei Kontakt mechanische Schleimhautverletzungen und akute Irritationen.
• Lösliche Oxalsäure bindet Kalzium im Körper, was zu Hypokalzämie und Organschäden führt.
• Proteolytische Enzyme und Saponine verstärken Entzündungsreaktionen und Ödembildung.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.