Gemeine Moosbeere giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 1,963 fanden dies hilfreich
Vaccinium oxycoccos L. (Synonyme: Oxycoccus palustris Pers., Oxycoccus quadripetalus Gilib.)
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Nach aktuellem Wissensstand gibt es keine nachgewiesene Toxizität für Menschen oder Tiere

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Reife Früchte sind für Menschen essbar und werden zu Lebensmitteln wie Marmelade verarbeitet

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Auch bei fehlender Toxizität ist die Fütterung an Haustiere oder Nutztiere nicht empfehlenswert

Häufige Fragen

Ist Gemeine Moosbeere giftig für Menschen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome nach Verzehr reifer Früchte, bei sehr großen Mengen kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen (Ungiftig)

Ist Gemeine Moosbeere giftig für Katzen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Fütterung wird trotzdem abgeraten (Ungiftig)

Ist Gemeine Moosbeere giftig für Hunde?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Fütterung wird trotzdem abgeraten (Ungiftig)

Ist Gemeine Moosbeere giftig für Pferde?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Fütterung wird trotzdem abgeraten (Ungiftig)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome nach Verzehr reifer Früchte, bei sehr großen Mengen kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen

Katzen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Fütterung wird trotzdem abgeraten

Hunde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Fütterung wird trotzdem abgeraten

Pferde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Fütterung wird trotzdem abgeraten

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileKeine nachgewiesenen giftigen Pflanzenteile; reife Früchte sind für Menschen essbar, die gesamte Pflanze eignet sich nicht als Tierfutter
VergiftungswegHauptsächlich oraler Verzehr von Pflanzenteilen
Giftige InhaltsstoffeKeine bekannten toxischen Inhaltsstoffe nach aktuellem Literaturstand

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie verbliebene Pflanzenteile aus dem Mund der betroffenen Person/des Tieres
  • • Spülen Sie den Mund mit klarem kaltem Wasser aus
  • • Geben Sie Menschen bei Bedarf kleine Mengen Wasser zu trinken
  • • Beobachten Sie die betroffene Person/das Tier 2 bis 4 Stunden auf ungewöhnliche Symptome

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall nach Verzehr größerer Mengen
  • • Wenn zusätzlich andere, möglicherweise giftige Pflanzen gefressen wurden
  • • Bei Auftreten von unklaren, ungewohnten Symptomen kurz nach Kontakt mit der Pflanze

Prävention

  • • Achten Sie bei der Ernte von Wildfrüchten auf eindeutige Bestimmung, um Verwechslungen zu vermeiden
  • • Halten Sie Haustiere von unbekannten Wildpflanzen fern
  • • Füttern Sie keine wild gesammelten Pflanzen an Tiere ohne bestätigte Unbedenklichkeit

Behandlung & Prognose

  • • Bei leichten Beschwerden reicht in der Regel symptomatische Behandlung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr
  • • Bei anhaltenden schweren Symptomen suchen Sie umgehend einen Arzt/Tierarzt auf
  • • Es gibt keine spezifischen Gegenmittel, da keine toxischen Inhaltsstoffe bekannt sind
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameVaccinium oxycoccos L. (Synonyme: Oxycoccus palustris Pers., Oxycoccus quadripetalus Gilib.)
AliasnamenSumpfmoosbeere、Sumpfpreiselbeere
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Keine bekannten Organschäden durch Verzehr der Pflanze
Wirkmechanismus

• Keine bekannten toxischen Wirkmechanismen nach aktuellem Wissensstand

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Nutztiere (Rinder, Schafe): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Fütterung wird aufgrund fehlender Daten trotzdem nicht empfohlen
Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine nachgewiesene Toxizität, Fütterung wird aufgrund unzureichender Studien abgeraten
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Vaccinium-Arten Verschiedene Vaccinium spp.
Optisch teilweise sehr ähnlich, alle bekannten Arten der Gattung sind ungiftig, Unterscheidung über Blüten- und Fruchtmerkmale möglich
Rosmarinheide Andromeda polifolia
Wächst im gleichen Moorgebiet-Habitat und ähnelt im Blattwerk, ist aber stark giftig; unterscheidet sich durch deutlich größere rosa Blüten
Bärentraube Arctostaphylos uva-ursi
Ähnelt im Blattaussehen, wächst aber auf trockeneren Böden und ist ungiftig; Früchte sind rot und mehlig im Gegensatz zu roten saftigen Moosbeeren
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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