Großfrüchtige Moosbeere giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 1,130 fanden dies hilfreich
Großfrüchtige Moosbeere
1

Keine bekannten toxischen Inhaltsstoffe, in der Fachliteratur gibt es keine Hinweise auf eine Toxizität der Pflanze

2

Die Früchte sind essbar und werden kommerziell angebaut, eine Verfütterung an Tiere ist dennoch nicht empfehlenswert

3

Es besteht Verwechslungsgefahr mit der stark giftigen Rosmarinheide, daher ist eine genaue Identifikation wichtig

Häufige Fragen

Ist Großfrüchtige Moosbeere giftig für Menschen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen kann gegebenenfalls leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten (Ungiftig)

Ist Großfrüchtige Moosbeere giftig für Katzen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei unspezifischen Beschwerden nach Verzehr ist ein Tierarzt zu konsultieren (Ungiftig)

Ist Großfrüchtige Moosbeere giftig für Hunde?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei unspezifischen Beschwerden nach Verzehr ist ein Tierarzt zu konsultieren (Ungiftig)

Ist Großfrüchtige Moosbeere giftig für Pferde?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei unspezifischen Beschwerden nach Verzehr ist ein Tierarzt zu konsultieren (Ungiftig)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen kann gegebenenfalls leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten

Katzen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei unspezifischen Beschwerden nach Verzehr ist ein Tierarzt zu konsultieren

Hunde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei unspezifischen Beschwerden nach Verzehr ist ein Tierarzt zu konsultieren

Pferde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, bei unspezifischen Beschwerden nach Verzehr ist ein Tierarzt zu konsultieren

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileKeine bekannten giftigen Pflanzenteile. Früchte sind für Menschen essbar, die gesamte Pflanze ist nicht als Tierfutter geeignet
VergiftungswegAufnahme durch Verzehr von Pflanzenteilen
Giftige InhaltsstoffeKeine bekannten toxischen Verbindungen nachgewiesen

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Bei versehentlichem Verzehr größerer Mengen den Mund mit klarem Wasser ausspülen
  • • Betroffene Person oder Tier auf ungewöhnliche Symptome beobachten
  • • Weitere Aufnahme von Pflanzenteilen verhindern

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn bei Tieren nach Verzehr anhaltende Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall auftreten
  • • Wenn unsicher ist, welche Pflanze tatsächlich verzehrt wurde
  • • Bei Verzehr sehr großer Mengen auch ohne sofortige Symptome

Prävention

  • • Genaue Identifikation der Pflanze sicherstellen, um Verwechslung mit giftigen Arten zu vermeiden
  • • Pflanze nicht als Futter für Haustiere oder Nutztiere verwenden
  • • Geerntete Früchte außerhalb der Reichweite von Tieren aufbewahren

Behandlung & Prognose

  • • Supportive Therapie je nach auftretenden Symptomen
  • • Bei nachgewiesener Verwechslung mit giftigen Arten entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten
  • • Bei schweren Beschwerden umgehend einen Arzt oder Tierarzt konsultieren
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameVaccinium macrocarpon Aiton; Oxycoccus macrocarpus (Aiton) Pers.
AliasnamenKranichbeere、Kraanbeere、Kranbeere、Kulturpreiselbeere
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Keine bekannten Organschäden durch Verzehr dieser Pflanze
Wirkmechanismus

• Keine toxischen Wirkmechanismen bekannt, da keine Toxizität nachgewiesen wurde

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Nutztiere (Rinder, Schafe): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Verfütterung wird dennoch nicht empfohlen
Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen): Verzehr größerer Mengen kann gegebenenfalls leichte Magen-Darm-Beschwerden verursachen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Vaccinium-Arten Verschiedene Vaccinium spp.
Äußerlich sehr ähnlich, ebenfalls ungiftig, Unterscheidung ist meist über Fruchtgröße und -farbe möglich
Rosmarinheide Andromeda polifolia
Sehr ähnliches Blattwerk, im Gegensatz zur Großfrüchtigen Moosbeere stark giftig, erkennbar an hellrosa glockenförmigen Blüten
Echte Bärentraube Arctostaphylos uva-ursi
Ähnliche Blattform, ebenfalls ungiftig, wächst vor allem in trockeneren Heidegebieten
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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