Griechischer Bockshornklee giftig?

Langfristige Verfütterung von Bockshornklee-Stroh an Kühe und Schafe löst Bewegungsstörungen wie "Fenugreek staggers" aus.
Der genaue giftige Inhaltsstoff, der die Symptome verursacht, ist bisher nicht eindeutig identifiziert.
Nach Absetzen des kontaminierten Futters beträgt die Erholungszeit für betroffene Tiere 2 bis 6 Monate.
Häufige Fragen
Ist Griechischer Bockshornklee giftig für Menschen?
Keine bekannten toxischen Wirkungen beim Menschen nachgewiesen (Gering)
Ist Griechischer Bockshornklee giftig für Katzen?
Keine ausreichenden Daten zur Toxizität bei Katzen vorhanden (Gering)
Ist Griechischer Bockshornklee giftig für Hunde?
Keine ausreichenden Daten zur Toxizität bei Hunden vorhanden (Gering)
Ist Griechischer Bockshornklee giftig für Pferde?
Keine ausreichenden Daten zur Toxizität bei Pferden vorhanden (Gering)
Giftigkeitsdetails
Keine bekannten toxischen Wirkungen beim Menschen nachgewiesen
Keine ausreichenden Daten zur Toxizität bei Katzen vorhanden
Keine ausreichenden Daten zur Toxizität bei Hunden vorhanden
Keine ausreichenden Daten zur Toxizität bei Pferden vorhanden
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofort jegliche weitere Aufnahme von Pflanzenteilen oder kontaminiertem Futter unterbinden
- • Bei Haustieren gegebenenfalls Erbrechen herbeiführen (ausschließlich nach vorheriger tierärztlicher Absprache)
- • Rückstände der Pflanze vollständig aus dem Maul des betroffenen Tieres entfernen
Sofort Tierarzt rufen
- • Wenn das Tier Anzeichen von Lahmheit, Bewegungsstörungen oder ungewöhnlicher Schwäche zeigt
- • Wenn nachweislich größere Mengen der Pflanze aufgenommen wurden
- • Wenn akute Symptome wie Festliegen, Atembeschwerden oder Bewusstlosigkeit auftreten
Prävention
- • Futtermittel vor der Verfütterung an Weidetiere sorgfältig auf Anteile von Bockshornklee prüfen
- • Weiden und Futterbestände regelmäßig auf Vorkommen von Trigonella foenum-graecum kontrollieren und Pflanzen gegebenenfalls entfernen
- • Verfütterung von Bockshornklee-Stroh über einen Zeitraum von mehr als 4 Wochen generell vermeiden
Behandlung & Prognose
- • Sofortiges Absetzen von allen Futterprodukten, die Anteile von Trigonella foenum-graecum enthalten
- • Durchführung einer symptomatischen Therapie nach individueller tierärztlicher Anweisung
- • Bei betroffenen Tieren mit Bewegungsstörungen unterstützende Pflege mit leicht erreichbaren Futter- und Wasserplätzen sicherstellen
Professionelle Toxikologie
• Saponine in der Pflanze können das endokrine System stimulieren und den intermediären Stoffwechsel beeinflussen
• Der genaue Wirkmechanismus, der die typischen Bewegungsstörungen bei Weidetieren auslöst, ist bisher nicht eindeutig identifiziert
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.


