Weißköpfiger Sphenosciadium giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 819 fanden dies hilfreich
Sphenosciadium capitellatum
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Sphenosciadium capitellatum ist für Katzen, Hunde und Pferde gleichermaßen giftig.

2

Die giftigen Hauptinhaltsstoffe sind Furanocumarine.

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Hauptrisiken sind ulzerative Hautschäden durch Photosensibilisierung und bleibende Augenschäden.

Häufige Fragen

Ist Weißköpfiger Sphenosciadium giftig für Menschen?

Keine bestätigten Daten zur Toxizität bei Menschen verfügbar. Vorsicht ist geboten, da verwandte Doldenblütler oft auch für Menschen giftig sind. (Gering)

Ist Weißköpfiger Sphenosciadium giftig für Katzen?

Photosensibilisierung mit ulzerativer, exsudativer Dermatitis sowie Augentoxizität (Mäßig)

Ist Weißköpfiger Sphenosciadium giftig für Hunde?

Photosensibilisierung mit ulzerativer, exsudativer Dermatitis sowie Augentoxizität (Mäßig)

Ist Weißköpfiger Sphenosciadium giftig für Pferde?

Photosensibilisierung mit ulzerativer, exsudativer Dermatitis sowie Augentoxizität (Mäßig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Keine bestätigten Daten zur Toxizität bei Menschen verfügbar. Vorsicht ist geboten, da verwandte Doldenblütler oft auch für Menschen giftig sind.

Katzen
Mäßig

Photosensibilisierung mit ulzerativer, exsudativer Dermatitis sowie Augentoxizität

Hunde
Mäßig

Photosensibilisierung mit ulzerativer, exsudativer Dermatitis sowie Augentoxizität

Pferde
Mäßig

Photosensibilisierung mit ulzerativer, exsudativer Dermatitis sowie Augentoxizität

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile gelten als potenziell giftig, insbesondere Blätter und reife Früchte.
VergiftungswegOrale Aufnahme durch Fressen von Pflanzenteilen oder Haut-/Augenkontakt mit Pflanzensaft in Kombination mit Sonneneinstrahlung.
Giftige InhaltsstoffeFuranocumarine

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Sofort weiteren Kontakt zur Pflanze und direkte Sonneneinstrahlung für das betroffene Tier unterbinden.
  • • Pflanzenreste von Fell, Haut oder Pfoten vorsichtig mit kaltem Wasser entfernen; betroffene Augen mit steriler Kochsalzlösung spülen.
  • • Keine eigenständige Gabe von Medikamenten oder Hausmitteln ohne tierärztliche Anweisung.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier nachweislich Teile der Pflanze gefressen hat.
  • • Wenn Symptome wie Hautrötung, Bläschenbildung, Lichtscheu, Augentränen oder Juckreiz auftreten.
  • • Wenn das Tier apathisch wirkt oder keinen Appetit hat.

Prävention

  • • Entfernen Sie die Pflanze vollständig aus Gärten, Weiden und Laufbereichen von Haustieren und Pferden.
  • • Lassen Sie Ihre Tiere bei Spaziergängen keine unbekannten Pflanzen fressen.
  • • Waschen Sie sich nach Kontakt mit der Pflanze gründlich die Hände, um Übertragung von Pflanzensaft auf Tiere zu vermeiden.

Behandlung & Prognose

  • • Tierärztliche Versorgung von Hautläsionen mit entzündungshemmenden und ggf. antimikrobiellen Präparaten.
  • • Gezielte Augenbehandlung, um bleibende Sehschäden zu vermeiden.
  • • Strenger Schutz des Tieres vor direkter Sonneneinstrahlung bis alle Symptome vollständig abgeklungen sind.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameSphenosciadium capitellatum
AliasnamenRangerknopf
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenMäßig
HundeMäßig
PferdeMäßig
Zielorgane
HautAugen
Wirkmechanismus

• Furanocumarine lösen bei Kontakt mit UV-Licht eine phototoxische Reaktion aus, die zu Gewebeschäden in der Haut führt.

• Die Stoffe reizen die empfindlichen Strukturen des Auges und können bei fehlender Behandlung bleibende Schäden verursachen.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Rinder: Giftig, Symptome entsprechen denen bei Pferden: Hautschäden durch Photosensibilisierung und Augenschäden.
Schafe und Ziegen: Geringere Sensibilität als Pferde, bei hoher Aufnahme treten aber ebenfalls Symptome auf.
Kleinnagetiere: Keine ausreichenden Daten verfügbar, eine Giftigkeit kann aber nicht ausgeschlossen werden.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Riesen-Bärenklau Heracleum mantegazzianum
Optisch ähnlich aufgrund großer weißer Doldenblüten. Unterscheidungsmerkmal: Riesen-Bärenklau wird bis 4 m hoch und hat behaarte Stängel mit roten Flecken.
Wilde Möhre Daucus carota subsp. carota
Hat ebenfalls weiße Doldenblüten. Unterscheidungsmerkmal: Die Wilde Möhre hat oft eine einzelne dunkle Purpurblüte in der Mitte der Dolde.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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