Duftgeranie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 3 Min. Lesezeit| 2,867 fanden dies hilfreich
Pelargonium sp.
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Duftgeranien sind nachgewiesen giftig für Katzen und Hunde, die Toxizität für Pferde ist unbekannt.

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Giftige Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Katzen reagieren besonders empfindlich auf diese Stoffe.

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Bei Aufnahme größerer Mengen können neben Verdauungsbeschwerden auch Gangunsicherheit oder Unterkühlung auftreten.

Häufige Fragen

Ist Duftgeranie giftig für Menschen?

Keine bekannten schweren toxischen Wirkungen, bei empfindlichen Personen kann Hautkontakt leichte Reizungen verursachen. (Ungiftig)

Ist Duftgeranie giftig für Katzen?

Primär Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall, bei großer Exposition auch Ataxie, Muskelschwäche, Depression oder Unterkühlung. (Mäßig)

Ist Duftgeranie giftig für Hunde?

Überwiegend Magen-Darm-Störungen, bei sehr hoher Aufnahme vereinzelt auch leichte neurologische Symptome wie Gangunsicherheit. (Gering)

Ist Duftgeranie giftig für Pferde?

Bisher keine bestätigten Symptome dokumentiert, Toxizitätsrisiko ist unbekannt. (Ungiftig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten schweren toxischen Wirkungen, bei empfindlichen Personen kann Hautkontakt leichte Reizungen verursachen.

Katzen
Mäßig

Primär Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall, bei großer Exposition auch Ataxie, Muskelschwäche, Depression oder Unterkühlung.

Hunde
Gering

Überwiegend Magen-Darm-Störungen, bei sehr hoher Aufnahme vereinzelt auch leichte neurologische Symptome wie Gangunsicherheit.

Pferde
Ungiftig

Bisher keine bestätigten Symptome dokumentiert, Toxizitätsrisiko ist unbekannt.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile, insbesondere Blätter und Stängel mit hohem Gehalt an ätherischen Ölen
VergiftungswegOrale Aufnahme von Pflanzenteilen, seltener Hautkontakt mit austretendem Pflanzensaft
Giftige InhaltsstoffeÄtherische Öle

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie restliche Pflanzenteile sofort aus dem Maul des betroffenen Tieres.
  • • Spülen Sie bei Hautkontakt die betroffene Stelle mit reichlich lauwarmem Wasser ab.
  • • Notieren Sie die aufgenommene Pflanzenmenge für die Absprache mit dem Tierarzt.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier Anzeichen wie Erbrechen, Durchfall oder Gangunsicherheit zeigt.
  • • Wenn bekannt ist, dass es größere Mengen der Pflanze verzehrt hat.
  • • Insbesondere bei Katzen, da diese besonders empfindlich auf die Inhaltsstoffe reagieren.

Prävention

  • • Platzieren Sie Duftgeranien grundsätzlich außerhalb der Reichweite von Katzen und Hunden.
  • • Entsorgen Sie abgeschnittene Pflanzenteile sofort verschlossen, damit Tiere nicht darauf zugreifen können.
  • • Prüfen Sie vor dem Kauf von Zimmer- oder Gartenpflanzen immer deren Toxizität für Ihre Haustiere.

Behandlung & Prognose

  • • Der Tierarzt kann bei frischer Aufnahme Erbrechen auslösen, um unverdaute Pflanzenteile zu entfernen.
  • • Unterstützende Therapie mit Flüssigkeitsgabe zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden.
  • • Symptombezogene Behandlung von auftretenden Beschwerden wie Unterkühlung oder neurologischen Störungen.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NamePelargonium sp.
AliasnamenGeranien
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenMäßig
HundeGering
PferdeUngiftig
Zielorgane
Magen-Darm-TraktNervensystem
Wirkmechanismus

• Ätherische Öle reizen zunächst die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts, bei höherer Dosierung beeinflussen sie zudem das Nervensystem.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kaninchen: Schwach giftig, kann bei Verzehr größerer Mengen Magen-Darm-Beschwerden verursachen
Meerschweinchen: Keine bestätigten Vergiftungsfälle, Vorsicht bei freiem Zugang zur Pflanze wird empfohlen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Echter Storchschnabel Geranium pratense
Gehört zur selben Familie Geraniaceae und sieht optisch sehr ähnlich aus. Unterscheidungsmerkmal: Blüten von Pelargonium sind asymmetrisch, die von Geranium symmetrisch aufgebaut.
Stehende Geranie Pelargonium zonale
Gehört zur selben Gattung, wird häufig ebenfalls als Geranie bezeichnet, unterscheidet sich vor allem durch die fehlende intensive Duftnote der Blätter.
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Verwandte giftige Pflanzen

Echter Storchschnabel
Echter Storchschnabel
Geranium pratense
Schwach giftig für Haustiere
Stehende Geranie
Stehende Geranie
Pelargonium zonale
Mäßig giftig für Katzen
Ruprechtskraut
Ruprechtskraut
Geranium robertianum
Schwach giftig bei größerer Aufnahme

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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