Zonal-Pelargonie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 3,955 fanden dies hilfreich
Zonal-Pelargonie
1

Die Pflanze enthält nachgewiesene Toxine, auch wenn keine Vergiftungsfälle bei Tieren oder Menschen dokumentiert sind.

2

Verwendung als Futter für Haus- oder Nutztiere ist grundsätzlich verboten.

3

Bei Verdacht auf Verzehr bei Tieren sollten Sie umgehend einen Tierarzt kontaktieren.

Häufige Fragen

Ist Zonal-Pelargonie giftig für Menschen?

Keine bekannten schweren Vergiftungsfälle dokumentiert; bei Verzehr sehr großer Mengen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. (Gering)

Ist Zonal-Pelargonie giftig für Katzen?

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle bekannt; bei Verzehr größerer Mengen könnten theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen auftreten. (Gering)

Ist Zonal-Pelargonie giftig für Hunde?

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle bekannt; bei Verzehr größerer Mengen könnten theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen auftreten. (Gering)

Ist Zonal-Pelargonie giftig für Pferde?

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle bekannt; Fütterung wird trotzdem ausdrücklich abgeraten. (Gering)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Keine bekannten schweren Vergiftungsfälle dokumentiert; bei Verzehr sehr großer Mengen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Katzen
Gering

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle bekannt; bei Verzehr größerer Mengen könnten theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen auftreten.

Hunde
Gering

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle bekannt; bei Verzehr größerer Mengen könnten theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen auftreten.

Pferde
Gering

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle bekannt; Fütterung wird trotzdem ausdrücklich abgeraten.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileIn allen Pflanzenteilen wurden Toxine nachgewiesen; bisher gibt es keine in der Literatur beschriebenen Vergiftungsfälle bei Tieren.
VergiftungswegAufnahme erfolgt hauptsächlich durch Verzehr von Pflanzenteilen; Hautkontakt führt bei den meisten Personen zu keinen Reaktionen.
Giftige InhaltsstoffeGenauere Zusammensetzung der nachgewiesenen Toxine ist derzeit nicht ausreichend erforscht.

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie alle verbliebenen Pflanzenteile aus dem Mund des Betroffenen oder Tieres.
  • • Spülen Sie bei Hautkontakt die betroffene Stelle gründlich mit warmem Wasser ab.
  • • Geben Sie bei wachen, bewusstseinsklaren Tieren oder Erwachsenen eine kleine Menge Wasser zu trinken.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier nach Verzehr sichtbare Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall oder Apathie zeigt.
  • • Wenn nachweisbar größere Mengen der Pflanze verzehrt wurden.
  • • Wenn Sie sich unsicher über den Umfang der aufgenommenen Menge sind.

Prävention

  • • Halten Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Hunden, Katzen und Weidetieren.
  • • Verwenden Sie die Pflanze niemals als Zusatz für Tierfutter oder Futtergemische.
  • • Kennzeichnen Sie Pflanzen in Haus und Garten, um Verwechslungen mit anderen giftigen Arten zu vermeiden.

Behandlung & Prognose

  • • Symptomatische Therapie je nach auftretenden Beschwerden.
  • • Gabe von Aktivkohle nach ärztlicher oder tierärztlicher Anweisung bei größerem Verzehr.
  • • Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung bei auftretenden Magen-Darm-Beschwerden.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NamePelargonium zonale (L.) L'Her.
AliasnamenGeranium zonale L.、Géranium zoné、Geranio zonale
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-Trakt
Wirkmechanismus

• Genauer Wirkmechanismus der enthaltenen Toxine ist derzeit nicht erforscht.

• Theoretisch können die Inhaltsstoffe bei hoher Dosis Reizungen der Magen-Darm-Schleimhaut auslösen.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kaninchen: Keine bekannten Vergiftungsfälle, Verzehr sollte aber vermieden werden.
Kleinnager: Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, Fütterung wird nicht empfohlen.
Nutztiere: Pflanze ist grundsätzlich nicht als Futter geeignet, auch wenn keine Vergiftungen beschrieben sind.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Pelargonium-Arten Pelargonium spp.
Hohe visuelle Ähnlichkeit zu anderen Vertretern der Gattung Pelargonium; die meisten Arten enthalten ebenfalls Toxine und sind nicht als Futter geeignet.
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

Verwandte giftige Pflanzen

Duft-Pelargonie
Duft-Pelargonie
Pelargonium graveolens
Schwach giftig, kann bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auslösen
Wiesen-Storchschnabel
Wiesen-Storchschnabel
Geranium pratense
Schwach giftig für Weidetiere bei Verzehr größerer Mengen
Gewöhnlicher Reiherschnabel
Erodium cicutarium
Geringe Giftigkeit, kann bei hoher Aufnahme Verdauungsstörungen verursachen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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