Birkenfeige giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 4,101 fanden dies hilfreich
Birkenfeige
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Die Pflanze ist für Katzen, Hunde und Pferde giftig, sowohl bei Hautkontakt als auch bei Verzehr.

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Giftige Wirkstoffe sind das proteolytische Enzym Ficin und das photosensibilisierende Psoralen (Ficusin).

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Bei Verdacht auf Exposition sollte bei Tieren umgehend eine tierärztliche Beratung erfolgen.

Häufige Fragen

Ist Birkenfeige giftig für Menschen?

Hautrötungen, Reizungen und Blasenbildung bei Kontakt mit Milchsaft, Magen-Darm-Beschwerden bei Verzehr. (Gering)

Ist Birkenfeige giftig für Katzen?

Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Haut- und Schleimhautreizungen nach Kontakt oder Verzehr. (Mäßig)

Ist Birkenfeige giftig für Hunde?

Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautirritationen bei Berührung mit dem Pflanzensaft. (Mäßig)

Ist Birkenfeige giftig für Pferde?

Mundreizungen, vermehrter Speichelfluss, Magen-Darm-Störungen, ggf. Photosensibilisierung nach Sonneneinstrahlung. (Mäßig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Hautrötungen, Reizungen und Blasenbildung bei Kontakt mit Milchsaft, Magen-Darm-Beschwerden bei Verzehr.

Katzen
Mäßig

Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Haut- und Schleimhautreizungen nach Kontakt oder Verzehr.

Hunde
Mäßig

Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautirritationen bei Berührung mit dem Pflanzensaft.

Pferde
Mäßig

Mundreizungen, vermehrter Speichelfluss, Magen-Darm-Störungen, ggf. Photosensibilisierung nach Sonneneinstrahlung.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile, insbesondere der weiße Milchsaft, der bei Verletzungen der Pflanze austritt.
VergiftungswegDirekter Haut-/Augenkontakt mit dem Milchsaft, oraler Verzehr von Pflanzenteilen.
Giftige InhaltsstoffeProteolytisches Enzym (Ficin); Psoralen (Ficusin)

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Betroffene Person/Tier von der Pflanze entfernen, restliche Pflanzenteile aus dem Mund entfernen.
  • • Bei Hautkontakt die betroffenen Stellen gründlich mit Seife und warmem Wasser abwaschen.
  • • Bei Augenkontakt die Augen mindestens 10 Minuten lang mit lauwarmem, klarem Wasser ausspülen.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier größere Mengen an Pflanzenteilen verzehrt hat.
  • • Wenn anhaltende Symptome wie wiederholtes Erbrechen, blutiger Durchfall oder starke Hautreizungen auftreten.
  • • Wenn bei Pferden nach Kontakt Hautrötungen oder Blasen an sonnenexponierten Stellen festgestellt werden.

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Weidepferden aufstellen.
  • • Beim Beschneiden Handschuhe und Augenschutz tragen, um Kontakt mit dem Milchsaft zu vermeiden.
  • • Abgeschnittene Pflanzenteile sofort sicher entsorgen, damit keine Tiere daran fressen können.

Behandlung & Prognose

  • • Symptomatische Therapie je nach Expositionsart und Schweregrad der Beschwerden.
  • • Bei oraler Aufnahme kann unter tierärztlicher Anleitung Aktivkohle verabreicht werden.
  • • Bei schweren Hautreizungen werden entzündungshemmende Salben oder ggf. Antihistaminika eingesetzt.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameFicus sp.
AliasnamenFeige、Indischer Gummibaum
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenMäßig
HundeMäßig
PferdeMäßig
Zielorgane
HautSchleimhäuteMagen-Darm-Trakt
Wirkmechanismus

• Ficin als proteolytisches Enzym führt zu Reizungen von Haut und Schleimhäuten bei direktem Kontakt.

• Psoralen hat eine photosensibilisierende Wirkung, die bei Sonneneinstrahlung nach Kontakt verstärkte Hautschäden verursacht.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Auch für Kleinsäuger giftig, Verzehr führt zu Schleimhautreizungen und Magen-Darm-Beschwerden.
Ziervögel: Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Mundreizungen und schweren Verdauungsstörungen führen.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Echter Lorbeer Laurus nobilis
Ähnliche ovale, glänzende Blätter wie die Birkenfeige. Unterschied: Lorbeer enthält keinen giftigen Milchsaft und wird als Gewürz verwendet.
Gemeiner Buchsbaum Buxus sempervirens
Ähnliche kleine, dunkelgrüne Blätter. Unterschied: Buchsbaum gibt bei Verletzung keinen weißen Milchsaft ab.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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