Zierliche Jochlilie giftig?
Alle Pflanzenteile sind hochgradig giftig, Verzehr auch kleiner Mengen birgt Gesundheitsrisiken.
Vergiftungssymptome treten nach 1 bis 5 Stunden Latenz auf, bei Wiederkäuern sind tödliche Verläufe bekannt.
Es besteht hohe Verwechslungsgefahr mit essbaren Wildzwiebeln, eine genaue Bestimmung vor Verzehr ist zwingend.
Häufige Fragen
Ist Zierliche Jochlilie giftig für Menschen?
Latenz 1 bis 2 Stunden (maximal 4 bis 5 Stunden): Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen bis Krämpfe, Durchfall, Bradykardie, Blutdruckabfall, Muskelzuckungen, Gangunsicherheit. (Sehr stark)
Ist Zierliche Jochlilie giftig für Katzen?
Keine spezifischen Daten verfügbar, aufgrund der enthaltenen Neurotoxine wird von einem hohen Vergiftungsrisiko ausgegangen. (Stark)
Ist Zierliche Jochlilie giftig für Hunde?
Keine spezifischen Daten verfügbar, aufgrund der enthaltenen Neurotoxine wird von einem hohen Vergiftungsrisiko ausgegangen. (Stark)
Ist Zierliche Jochlilie giftig für Pferde?
Keine spezifischen Daten verfügbar, aufgrund der enthaltenen Neurotoxine wird von einem hohen Vergiftungsrisiko ausgegangen. (Stark)
Giftigkeitsdetails
Latenz 1 bis 2 Stunden (maximal 4 bis 5 Stunden): Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen bis Krämpfe, Durchfall, Bradykardie, Blutdruckabfall, Muskelzuckungen, Gangunsicherheit.
Keine spezifischen Daten verfügbar, aufgrund der enthaltenen Neurotoxine wird von einem hohen Vergiftungsrisiko ausgegangen.
Keine spezifischen Daten verfügbar, aufgrund der enthaltenen Neurotoxine wird von einem hohen Vergiftungsrisiko ausgegangen.
Keine spezifischen Daten verfügbar, aufgrund der enthaltenen Neurotoxine wird von einem hohen Vergiftungsrisiko ausgegangen.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofortiger Abbruch jeglichen Verzehrs der Pflanze.
- • Mundraum mit klarem kaltem Wasser gründlich ausspülen.
- • Kein eigenständiges Erbrechen herbeiführen ohne ärztliche Anweisung.
- • Ein Pflanzenteil zur Identifizierung für medizinisches Personal aufbewahren.
Sofort Tierarzt rufen
- • Nach nachgewiesenem oder vermutetem Verzehr der Pflanze durch Haustiere.
- • Bei Auftreten von Symptomen wie Erbrechen, Krämpfen oder Gangunsicherheit nach Kontakt mit der Pflanze.
Prävention
- • Pflanze fern von Zugängen für Kinder und Haustiere anpflanzen oder entfernen.
- • Beim Sammeln von Wildgemüse eine genaue Bestimmung durch Fachpersonal durchführen lassen.
- • Weideflächen für Nutztiere regelmäßig auf Vorkommen der Pflanze kontrollieren.
Behandlung & Prognose
- • Durchführung von Dekontaminationsmaßnahmen (z.B. Aktivkohlegabe) unter ärztlicher/tierärztlicher Aufsicht.
- • Symptomatische Therapie entsprechend geltender Notfallrichtlinien.
- • Gabe von Atropin bei kardialen Symptomen wie Bradykardie.
Professionelle Toxikologie
• Das enthaltene Neurotoxin Zygadenin beeinträchtigt die Funktion des Nervensystems und verursacht zudem Störungen des Herz-Kreislauf-Systems.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.