Große Ammi giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 3,992 fanden dies hilfreich
Ammi majus
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Die Pflanze ist für Katzen, Hunde und Pferde gleichermaßen giftig, bei nachgewiesenem Verzehr sofort handeln.

2

Giftiger Hauptbestandteil sind unlösliche Calciumoxalate, die direkt bei Kontakt Schleimhäute reizen.

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Typische Vergiftungssymptome sind starke Mundschmerzen, übermäßiger Speichelfluss und Schluckbeschwerden.

Häufige Fragen

Ist Große Ammi giftig für Menschen?

Keine offiziellen Vergiftungsdaten für Menschen bekannt, akute Schleimhautreizungen bei Kontakt oder Verzehr sind wahrscheinlich. (Gering)

Ist Große Ammi giftig für Katzen?

Mundreizung, starke brennende Schmerzen im Bereich von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden (Mäßig)

Ist Große Ammi giftig für Hunde?

Mundreizung, starke brennende Schmerzen im Bereich von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden (Mäßig)

Ist Große Ammi giftig für Pferde?

Mundreizung, starke brennende Schmerzen im Bereich von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden (Mäßig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Keine offiziellen Vergiftungsdaten für Menschen bekannt, akute Schleimhautreizungen bei Kontakt oder Verzehr sind wahrscheinlich.

Katzen
Mäßig

Mundreizung, starke brennende Schmerzen im Bereich von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden

Hunde
Mäßig

Mundreizung, starke brennende Schmerzen im Bereich von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden

Pferde
Mäßig

Mundreizung, starke brennende Schmerzen im Bereich von Mund, Zunge und Lippen, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile sind potentiell giftig, besonders Blätter und reife Samen
VergiftungswegHauptsächlich Verzehr von Pflanzenteilen, seltener Schleimhautkontakt mit frischem Pflanzensaft
Giftige InhaltsstoffeUnlösliche Calciumoxalate

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie restliche Pflanzenteile vorsichtig aus dem Maul des Tieres und spülen Sie den Mund mit kaltem Wasser.
  • • Lösen Sie kein Erbrechen aus ohne ausdrückliche Anweisung eines Tierarztes.
  • • Dokumentieren Sie die verzehrte Pflanzenmenge und den Zeitpunkt der Aufnahme für den behandelnden Arzt.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier Anzeichen wie Mundreizung, übermäßigen Speichelfluss oder Erbrechen zeigt.
  • • Wenn Schluckbeschwerden oder Atemnot auftreten.
  • • Wenn bekannt ist, dass das Tier größere Mengen der Pflanze verzehrt hat.

Prävention

  • • Pflanzen Sie Große Ammi nicht in Reichweite von Haustieren oder auf Weiden für Pferde und Weidetiere.
  • • Entfernen Sie wild wachsende Exemplare in Gärten mit Haustierzugang und auf Weideflächen.
  • • Lehren Sie Kinder, unbekannte Doldenblütler weder zu berühren noch zu essen.

Behandlung & Prognose

  • • Tierärztliche Therapie umfasst die Gabe von Schleimhautschutzmitteln und Schmerzmedikamenten.
  • • Bei schweren Schluckbeschwerden kann die Gabe von elektrolythaltigen Flüssigkeiten notwendig sein.
  • • Bei schweren Vergiftungen erfolgt eine Kontrolle auf Schleimhautschäden im Mund- und Rachenraum.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameAmmi majus
AliasnamenBischofskraut、Falsche Wilde Möhre
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenMäßig
HundeMäßig
PferdeMäßig
Zielorgane
MundschleimhautZungeLippenRachenSpeiseröhreMagen
Wirkmechanismus

• Scharfe Calciumoxalatkristalle dringen bei Kontakt in die oberen Schleimhautschichten ein und verursachen akute Reizungen, Schmerzen und Schwellungen.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Auch für Kleinsäuger besteht Vergiftungsgefahr bei Verzehr, die Symptome entsprechen denen bei Hunden und Katzen.
Nutztiere (Kühe, Schafe): Vergiftungen bei Weidetieren sind möglich, besonders wenn die Pflanze in geschnittenem Futter enthalten ist.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Wilde Möhre Daucus carota
Optisch sehr ähnlich durch weiße Doldenblüten; Unterscheidungsmerkmal: Wilde Möhre hat fast immer eine kleine dunkelpurpurne Blüte in der Mitte der Dolde, die bei Großer Ammi fehlt.
Gefleckter Schierling Conium maculatum
Ebenfalls zur Familie der Doldenblütler gehörend, mit ähnlicher Blütenform; Unterscheidungsmerkmal: Gefleckter Schierling hat charakteristische rot gefleckte Stängel, die bei Großer Ammi nicht vorkommen.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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