Sumpfahorn giftig?

Verwelkte Blätter des Sumpfahorns sind am stärksten giftig, Vergiftungsfälle treten hauptsächlich zwischen Hochsommer und frühem Winter auf.
Die Toxizität für Katzen und Hunde ist unbestätigt, für Pferde besteht jedoch ein hohes tödliches Vergiftungsrisiko.
Unbehandelt kann eine Vergiftung bei Pferden bereits nach 18 Stunden oder innerhalb von 7 bis 10 Tagen zum Tod führen.
Häufige Fragen
Ist Sumpfahorn giftig für Menschen?
Keine bekannten Vergiftungsfälle beim Menschen, das Risiko ist bisher unbestimmt. (Ungiftig)
Ist Sumpfahorn giftig für Katzen?
Toxizität unbekannt, es gibt keine bestätigten Vergiftungsfälle. (Ungiftig)
Ist Sumpfahorn giftig für Hunde?
Toxizität unbekannt, es gibt keine bestätigten Vergiftungsfälle. (Ungiftig)
Ist Sumpfahorn giftig für Pferde?
Schädigung der roten Blutkörperchen, verminderte Sauerstoffversorgung, dunkle Schleimhäute um Augen/Mund, Schwäche, Futterverweigerung, ZNS-Depression, Bauchschmerzen, Hufrehe, verfärbter Urin, Abort bei trächtigen Stuten, möglicher Tod. (Sehr stark)
Giftigkeitsdetails
Keine bekannten Vergiftungsfälle beim Menschen, das Risiko ist bisher unbestimmt.
Toxizität unbekannt, es gibt keine bestätigten Vergiftungsfälle.
Toxizität unbekannt, es gibt keine bestätigten Vergiftungsfälle.
Schädigung der roten Blutkörperchen, verminderte Sauerstoffversorgung, dunkle Schleimhäute um Augen/Mund, Schwäche, Futterverweigerung, ZNS-Depression, Bauchschmerzen, Hufrehe, verfärbter Urin, Abort bei trächtigen Stuten, möglicher Tod.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofort weitere Aufnahme von Pflanzenmaterial verhindern und das Tier von Ahornbeständen fernhalten
- • Kein Erbrechen auslösen bei Pferden, notieren Sie Aufnahmemenge und -zeitpunkt
- • Umgehend Kontakt zu einem Tierarzt aufnehmen und Verdacht auf Sumpfahornvergiftung mitteilen
Sofort Tierarzt rufen
- • Verdacht auf Aufnahme von welken Sumpfahornblättern bei Pferden
- • Auftreten von Symptomen wie Schwäche, Futterverweigerung oder verfärbtem Urin
- • Trächtige Stuten, die Kontakt zu Sumpfahornpflanzen hatten
Prävention
- • Sumpfahornbäume in Pferdeweidebereichen entfernen oder einzäunen
- • Weiden regelmäßig auf herabgefallene verwelkte Ahornblätter prüfen (besonders Hochsommer bis Frühwinter)
- • Kein Heu verfüttern, das Sumpfahornblätter enthält
Behandlung & Prognose
- • Unterstützende Therapie zur Stabilisierung des Sauerstoffhaushalts
- • Flüssigkeitstherapie zur Unterstützung der Nierenfunktion und Ausleitung von Giftstoffen
- • Symptombezogene Behandlung von Folgeerscheinungen wie Hufrehe nach ärztlicher Anweisung
Professionelle Toxikologie
• Schädigung der roten Blutkörperchen
• Verminderte Sauerstoffversorgung von Geweben und Organen
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.


