Glücksfeder giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 2,563 fanden dies hilfreich
Glücksfeder
1

Die gesamte Pflanze sowie das stehende Wasser im Unterteller sind giftig, besonders der Stamm.

2

Geringe Mengen lösen Reizungen der Schleimhäute, Blutungen und Atembeschwerden aus.

3

Hohe Dosen führen zu Krämpfen, Herzrhythmusstörungen sowie dauerhaften Leber- und Nierenschäden.

Häufige Fragen

Ist Glücksfeder giftig für Menschen?

Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Blutungen im Zahnfleisch, Magen-Darm-Trakt oder Uterus, Atemnot durch Rachenödem, Schluckbeschwerden durch Kehlkopfödem, bei hohen Dosen Krämpfe, Ataxie, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Leber- und Nierenschäden (Sehr stark)

Ist Glücksfeder giftig für Katzen?

Keine spezifischen Daten in der Quelle verfügbar, es ist von vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen auszugehen (Mäßig)

Ist Glücksfeder giftig für Hunde?

Keine spezifischen Daten in der Quelle verfügbar, es ist von vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen auszugehen (Mäßig)

Ist Glücksfeder giftig für Pferde?

Keine spezifischen Daten in der Quelle verfügbar, es ist von vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen auszugehen (Mäßig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Sehr stark

Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Blutungen im Zahnfleisch, Magen-Darm-Trakt oder Uterus, Atemnot durch Rachenödem, Schluckbeschwerden durch Kehlkopfödem, bei hohen Dosen Krämpfe, Ataxie, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Leber- und Nierenschäden

Katzen
Mäßig

Keine spezifischen Daten in der Quelle verfügbar, es ist von vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen auszugehen

Hunde
Mäßig

Keine spezifischen Daten in der Quelle verfügbar, es ist von vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen auszugehen

Pferde
Mäßig

Keine spezifischen Daten in der Quelle verfügbar, es ist von vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen auszugehen

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileDie ganze Pflanze, vor allem der Stamm; Wasser im Unterteller
VergiftungswegAufnahme durch Verschlucken von Pflanzenteilen, Kontakt mit Pflanzensaft, Trinken von verunreinigtem Wasser im Unterteller
Giftige InhaltsstoffeNadelförmige Calciumoxalat-Kristalle (Raphide); Lösliche Oxalsäuren; Oxalsäuresalze

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Verschluckte Pflanzenteile sofort aus dem Mund entfernen, mit Pflanzensaft kontaktierte Hautstellen gründlich mit Wasser abwaschen
  • • Kein Erbrechen herbeiführen, um weitere Schleimhautreizungen zu vermeiden
  • • Ruhe gewährleisten, Atemwege frei halten und keine Milch, Alkohol oder scharfe Getränke geben

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei Anzeichen von Atemnot, Schluckbeschwerden oder sichtbaren Blutungen
  • • Wenn größere Mengen der Pflanze oder des Untertellerwassers verschluckt wurden
  • • Bei Auftreten von Krämpfen, Bewusstseinsstörungen oder unregelmäßigem Herzschlag

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Vögeln aufstellen
  • • Wasser im Unterteller regelmäßig entleeren, um versehentliches Trinken zu verhindern
  • • Bei Umpflanzen oder Pflege Handschuhe tragen, um Kontakt mit dem Pflanzensaft zu vermeiden

Behandlung & Prognose

  • • Dekontamination und symptomatische Therapie nach ärztlicher/tierärztlicher Anweisung
  • • Gabe von Analgetika, ggf. Antihistaminika, bei starken Schwellungen Glukokortikoide
  • • Bei Aufnahme sehr großer Mengen durchgeführte Calcium-Substitution durch Fachpersonal
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameZamioculcas zamiifolia (hort. Lodd.) Engl.; Caladium zamiaefolium hort. Lodd.
AliasnamenZamioculcas、ZZ-Pflanze
Giftigkeitsgrad
MenschenSehr stark
KatzenMäßig
HundeMäßig
PferdeMäßig
Zielorgane
Schleimhäute (Mund, Rachen, Kehlkopf)Magen-Darm-TraktLeberNierenHerzUterus
Wirkmechanismus

• Nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle verursachen mechanische Reizungen von Schleimhäuten bei Kontakt

• Lösliche Oxalate binden körpereigenes Calcium, was zu Elektrolytstörungen und Organschäden führt

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Vögel: Sehr stark giftig +++, bereits geringe Mengen können tödlich verlaufen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Kartonpalme Zamia furfuracea
Ähnliche gefiederte Blätter, gehört aber zu den Palmfarnen (Zamiaceae); Unterschied: Härtere, breitere Blättchen, keine dicken fleischigen Grundstängel
Bogenhanf Sansevieria trifasciata
Ähnliche robuste sukkulente Blätter, aber längere ungeteilte Blätter statt gefiederter Fiederblätter
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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