Gewöhnliche Jungfernrebe giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 3,063 fanden dies hilfreich
Gewöhnliche Jungfernrebe
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Alle Pflanzenteile, insbesondere die Beeren, sind giftig, der höchste Schadstoffgehalt liegt in unreifen Früchten vor.

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Für Menschen, Katzen, Hunde und Pferde gilt die Einstufung „schwach giftig“, für Vögel ist sie dagegen lebensgefährlich giftig.

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Vergiftungserscheinungen reichen von Speichelfluss und Erbrechen bis zu Atemnot durch Ödeme im Rachenraum.

Häufige Fragen

Ist Gewöhnliche Jungfernrebe giftig für Menschen?

Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Atemnot durch Rachenödem, Schluckbeschwerden durch Kehlkopfödem (Gering)

Ist Gewöhnliche Jungfernrebe giftig für Katzen?

Keine spezifischen Daten verfügbar, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen (Gering)

Ist Gewöhnliche Jungfernrebe giftig für Hunde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen (Gering)

Ist Gewöhnliche Jungfernrebe giftig für Pferde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Atemnot durch Rachenödem, Schluckbeschwerden durch Kehlkopfödem

Katzen
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen

Hunde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen

Pferde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile, besonders die Beeren
VergiftungswegOrale Aufnahme durch Verzehr von Pflanzenteilen oder Beeren, selten Schleimhautreizungen bei direktem Kontakt mit Pflanzensäften
Giftige InhaltsstoffeCalciumoxalat; Oxalsäure

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Weiteren Verzehr sofort unterbinden, verbliebene Pflanzenteile aus dem Mund entfernen
  • • Schleimhautschützende Mittel wie Milch oder ungesüßten Toast verabreichen
  • • Kein selbstständiges Herbeiführen von Erbrechen ohne medizinische Anweisung

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei anhaltendem Erbrechen, Durchfall oder sichtbaren Atembeschwerden
  • • Bei Auftreten von deutlichen Schluckbeschwerden oder Schwellungen im Halsbereich
  • • Wenn große Mengen an Pflanzenteilen verzehrt wurden, insbesondere bei kleinen Tieren oder Kindern

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern, Haustieren und Vögeln platzieren
  • • Reife und unreife Beeren regelmäßig entfernen, um unbeabsichtigten Verzehr zu vermeiden
  • • Pflanze deutlich markieren, um Verwechslung mit essbaren Weintrauben zu verhindern

Behandlung & Prognose

  • • Dekontamination z. B. durch Gabe von Aktivkohle bei kürzlich erfolgter Aufnahme
  • • Symptomatische Therapie mit schleimhautschützenden Mitteln und Schmerzmedikamenten
  • • Ggf. Gabe von Antihistaminika zur Behandlung von Ödemen im Rachenraum
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameParthenocissus inserta (A.Kern.) Fritsch; Parthenocissus vitacea (Knerr) Hitchc.; Parthenocissus dumetorum (Focke) Rehder; Parthenocissus inserens Hayek; Parthenocissus quinquefolia auct.S.Eur.
AliasnamenRankender Mauerwein、Fünfblättriger Wilder Wein
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
MundschleimhautRachenKehlkopfMagen-Darm-Trakt
Wirkmechanismus

• Calciumoxalat und Oxalsäure reizen die Schleimhäute von Mund, Rachen und Magen-Darm-Trakt direkt

• Die Substanzen lösen Ödeme im Rachen- und Kehlkopfbereich aus, die Atem- und Schluckbeschwerden verursachen

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Vögel: Sehr stark giftig (+++), Verzehr von auch kleinen Mengen an Beeren kann tödlich verlaufen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Echter Wein Vitis vinifera
Optisch sehr ähnlich, Früchte des echten Weins sind für Menschen essbar, Beeren der Jungfernrebe dagegen giftig. Für Hunde ist Vitis vinifera sogar stark giftig.
Andere Jungfernreben-Arten Andere Parthenocissus-Arten
Nahe verwandte Arten sehen der Gewöhnlichen Jungfernrebe sehr ähnlich, viele weisen eine vergleichbare oder höhere Giftigkeit auf.
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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