Dipladenia giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 4,840 fanden dies hilfreich
Dipladenia
1

Die Pflanze ist schwach giftig, bisher sind keine Vergiftungsfälle bei Tieren in der Literatur dokumentiert.

2

Aufnahme kleiner Mengen führt zu Würgen und Erbrechen ohne Herzbeschwerden, der Milchsaft ist hautreizend.

3

Die Pflanze ist grundsätzlich nicht als Futter für Haustiere und Nutztiere geeignet.

Häufige Fragen

Ist Dipladenia giftig für Menschen?

Bei oraler Aufnahme kleiner Mengen: Würgen und Erbrechen, keine Herzsymptomatik. Hautkontakt mit Milchsaft kann lokale Rötungen und Reizungen verursachen. (Gering)

Ist Dipladenia giftig für Katzen?

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, bei Aufnahme größerer Mengen sind vergleichbare Magen-Darm-Symptome wie beim Menschen möglich. (Gering)

Ist Dipladenia giftig für Hunde?

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, bei Aufnahme größerer Mengen sind vergleichbare Magen-Darm-Symptome wie beim Menschen möglich. (Gering)

Ist Dipladenia giftig für Pferde?

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, bei Aufnahme größerer Mengen sind vergleichbare Magen-Darm-Symptome wie beim Menschen möglich. (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Bei oraler Aufnahme kleiner Mengen: Würgen und Erbrechen, keine Herzsymptomatik. Hautkontakt mit Milchsaft kann lokale Rötungen und Reizungen verursachen.

Katzen
Gering

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, bei Aufnahme größerer Mengen sind vergleichbare Magen-Darm-Symptome wie beim Menschen möglich.

Hunde
Gering

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, bei Aufnahme größerer Mengen sind vergleichbare Magen-Darm-Symptome wie beim Menschen möglich.

Pferde
Gering

Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, bei Aufnahme größerer Mengen sind vergleichbare Magen-Darm-Symptome wie beim Menschen möglich.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile, insbesondere der klebrige, austretende Milchsaft
VergiftungswegOrale Aufnahme von Pflanzenteilen, direkter Hautkontakt mit dem Milchsaft
Giftige InhaltsstoffeHerzaktive Steroidglykoside; Hautreizende Stoffe im Milchsaft

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie restliche Pflanzenteile sofort aus Mund oder Haut der betroffenen Person / des Tieres
  • • Spülen Sie bei Hautkontakt den betroffenen Bereich gründlich mit warmem Wasser und Seife
  • • Lassen Sie bei oraler Aufnahme reichlich stilles Wasser trinken, künstliches Erbrechen ist nicht empfehlenswert

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn anhaltendes Erbrechen, Bauchschmerzen oder ungewöhnliche Herzrhythmen nach Aufnahme größerer Mengen auftreten
  • • Wenn bei Haustieren nach Kontakt oder Aufnahme Auffälligkeiten wie Apathie oder Appetitlosigkeit festgestellt werden
  • • Wenn schwere, länger andauernde Hautreizungen nach Kontakt mit dem Milchsaft auftreten

Prävention

  • • Stellen Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Nutztieren auf
  • • Tragen Sie bei Schnitt oder Umpflanzen Handschuhe, um Kontakt mit dem reizenden Milchsaft zu vermeiden
  • • Verwenden Sie die Pflanze auf keinen Fall als Futter für Tiere jeder Art

Behandlung & Prognose

  • • Symptomatische Therapie, keine spezifischen Gegenmittel verfügbar
  • • Antiemetika können bei anhaltendem Erbrechen verabreicht werden
  • • Hautreizungen werden je nach Schweregrad mit lokalen entzündungshemmenden Salben behandelt
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameMandevilla sanderi (Hemsl.) Woodson
AliasnamenDipladenia sanderi Hemsl.、Brasilianischer Jasmin、Mandévilla de Sander
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktHautHerz (nur bei Aufnahme sehr hoher Mengen)
Wirkmechanismus

• Herzaktive Steroidglykoside beeinflussen die Funktion von Herzmuskelzellen bei sehr hoher Dosis; hautreizende Stoffe lösen lokale Entzündungsreaktionen der Haut aus

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Nutztiere (Rinder, Schafe, Ziegen): Keine dokumentierten Vergiftungsfälle, Nutzung als Futter ist ungeeignet und kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen
Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Aufnahme größerer Mengen kann Erbrechen und Durchfall auslösen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Mandevilla-Arten Mandevilla spp.
Optisch fast ununterscheidbar, viele Arten weisen eine vergleichbare Giftigkeit auf, Unterschiede sind nur für Experten erkennbar
Allamanda-Arten Allamanda spp.
Gehören zur gleichen Familie und sehen sehr ähnlich aus; im Gegensatz zu Dipladenia sind Allamanda-Arten ungiftig
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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