Japanische Goldbandlilie giftig?

Die gesamte Pflanze ist für Katzen hochgiftig, für andere Tierarten sind keine toxischen Wirkungen bekannt.
Bereits die Aufnahme kleiner Pflanzenteile wie Pollen löst bei Katzen nach kurzer Zeit schwere Vergiftungserscheinungen aus.
Ohne rechtzeitige Flüssigkeitstherapie innerhalb von 24 Stunden nach Aufnahme tritt in der Regel tödliches Nierenversagen ein.
Häufige Fragen
Ist Japanische Goldbandlilie giftig für Menschen?
Keine bekannten Vergiftungsfälle bei Menschen dokumentiert. (Ungiftig)
Ist Japanische Goldbandlilie giftig für Katzen?
1. Phase (1-3 Stunden nach Einnahme): Erbrechen, Speichelfluss, Appetitlosigkeit, Apathie. Die Magen-Darm-Symptome verschwinden nach 2-6 Stunden vorübergehend, was eine Besserung vortäuscht. 2. Phase (12-30 Stunden nach Einnahme): Polyurie, anschließende Dehydrierung, ab 24-48 Stunden folgt die anurische Phase mit erneutem Erbrechen und schwerer Urämie. (Sehr stark)
Ist Japanische Goldbandlilie giftig für Hunde?
Keine bekannten toxischen Wirkungen bei Hunden dokumentiert. (Ungiftig)
Ist Japanische Goldbandlilie giftig für Pferde?
Keine bekannten toxischen Wirkungen bei Pferden dokumentiert. (Ungiftig)
Giftigkeitsdetails
Keine bekannten Vergiftungsfälle bei Menschen dokumentiert.
1. Phase (1-3 Stunden nach Einnahme): Erbrechen, Speichelfluss, Appetitlosigkeit, Apathie. Die Magen-Darm-Symptome verschwinden nach 2-6 Stunden vorübergehend, was eine Besserung vortäuscht. 2. Phase (12-30 Stunden nach Einnahme): Polyurie, anschließende Dehydrierung, ab 24-48 Stunden folgt die anurische Phase mit erneutem Erbrechen und schwerer Urämie.
Keine bekannten toxischen Wirkungen bei Hunden dokumentiert.
Keine bekannten toxischen Wirkungen bei Pferden dokumentiert.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Entfernen Sie sofort alle verbliebenen Pflanzenteile aus dem Maul des betroffenen Tieres.
- • Kontaktieren Sie umgehend einen Tierarzt, führen Sie keine selbstständige Erbrechensinduktion ohne ärztliche Anweisung durch.
- • Bringen Sie falls möglich ein Stück der Pflanze zur eindeutigen Identifizierung mit zum Tierarzt.
Sofort Tierarzt rufen
- • Bei nachgewiesener oder vermuteter Aufnahme beliebiger Pflanzenteile bei Katzen.
- • Wenn bei Katzen nach Kontakt zur Pflanze Erbrechen, Speichelfluss oder Apathie auftritt.
- • Bei Anzeichen von Dehydrierung oder verminderter Harnproduktion nach Kontakt zur Pflanze.
Prävention
- • Halten Sie die Pflanze in Haushalten mit Katzenhaltung vollständig unzugänglich, verzichten Sie nach Möglichkeit auf die Haltung.
- • Achten Sie darauf, dass kein Pollen der Pflanze auf Futter, Trinkwasser oder Katzenaccessoires fällt.
- • Informieren Sie sich über weitere giftige Lilien- und Taglilienarten vor dem Kauf neuer Zimmer- oder Gartenpflanzen.
Behandlung & Prognose
- • Frühe Flüssigkeitstherapie mit NaCl-Lösung (2-3facher Erhaltungsbedarf) innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme, Dauer 1-3 Tage.
- • Bei eingetretener Anurie sind Peritoneallavage, Peritonealdialyse oder Hämodialyse notwendig.
- • Gegebenenfalls Durchführung von Dekontamination und symptomatischer Therapie entsprechend der tierärztlichen Notfallbehandlung.
Professionelle Toxikologie
• Der genaue toxische Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig aufgeklärt.
• Das enthaltene unbekannte Toxin schädigt die Nierentubuli bei Katzen und führt zu akuter Niereninsuffizienz.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.