Maiglöckchen giftig?

Alle Pflanzenteile, besonders die Blüten, sind giftig – Trocknung inaktiviert die Toxine nicht.
Vergiftungen führen bei Haustieren zu Herzrhythmusstörungen, Krämpfen und können tödlich enden.
Hohe Verwechslungsgefahr mit dem essbaren Bärlauch sowie hochgiftigen Pflanzen wie der Herbstzeitlose.
Häufige Fragen
Ist Maiglöckchen giftig für Menschen?
Mögliche Symptome: Erbrechen, Bauchschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Desorientierung, Krämpfe bis hin zum Koma und Herzstillstand (Stark)
Ist Maiglöckchen giftig für Katzen?
Erbrechen, unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bradykardie, Desorientierung, Krämpfe, Koma, Tod durch Herzstillstand (Stark)
Ist Maiglöckchen giftig für Hunde?
Erbrechen, unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bradykardie, Desorientierung, Krämpfe, Koma, Tod durch Herzstillstand (Stark)
Ist Maiglöckchen giftig für Pferde?
Seltenes Erbrechen, unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bradykardie, Desorientierung, Krämpfe, Koma, Tod durch Herzstillstand (Stark)
Giftigkeitsdetails
Mögliche Symptome: Erbrechen, Bauchschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Desorientierung, Krämpfe bis hin zum Koma und Herzstillstand
Erbrechen, unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bradykardie, Desorientierung, Krämpfe, Koma, Tod durch Herzstillstand
Erbrechen, unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bradykardie, Desorientierung, Krämpfe, Koma, Tod durch Herzstillstand
Seltenes Erbrechen, unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Bradykardie, Desorientierung, Krämpfe, Koma, Tod durch Herzstillstand
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofort weitere Aufnahme der Pflanze verhindern, verbliebene Reste aus dem Mund entfernen.
- • Kein Erbrechen herbeiführen ohne ausdrückliche ärztliche/veterinärmedizinische Anweisung.
- • Ein Probestück der Pflanze für die spätere Identifizierung aufbewahren.
Sofort Tierarzt rufen
- • Bei nachgewiesenem oder vermutetem Verzehr, auch noch ohne sichtbare Symptome.
- • Bei Auftreten von Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Desorientierung oder Krämpfen.
- • Bei Bewusstlosigkeit oder Atembeschwerden des betroffenen Tieres/Menschen.
Prävention
- • Pflanzen außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Weidetieren aufstellen.
- • Bei Bärlauchernte unbedingt auf den typischen Knoblauchgeruch der Blätter achten, um Verwechslungen auszuschließen.
- • Getrocknete Pflanzenreste (z. B. in Heu) ebenfalls von Tieren fernhalten.
Behandlung & Prognose
- • Dekontamination und symptomatische Therapie gemäß gültiger Notfallprotokolle.
- • Gabe von Atropinsulfat bei bestehender Bradykardie.
- • Gabe von Lidocain bei ventrikulären Tachyarrhythmien oder Kammerflimmern.
Professionelle Toxikologie
• Herzglykoside hemmen die Na+/K+-ATPase im Herzmuskel und führen zu Rhythmusstörungen bis zum Herzstillstand.
• Saponine reizen die Magen-Darm-Schleimhäute und lösen Erbrechen sowie Diarrhoe aus.
• Toxische Aminosäuren schädigen Nervengewebe und weitere Organsysteme.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.