Mistel-Feigenbaum giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 1,860 fanden dies hilfreich
Mistel-Feigenbaum
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Alle Pflanzenteile sind giftig, sie enthalten unter anderem Triterpene und die Protease Ficin.

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Typische Vergiftungssymptome sind Erbrechen und Durchfall, bei grossen Mengen können Krämpfe und Lähmungen auftreten.

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Die Therapie erfolgt ausschliesslich über Dekontamination und symptomatische Behandlung.

Häufige Fragen

Ist Mistel-Feigenbaum giftig für Menschen?

Erbrechen, Durchfall. Bei Verzehr grösserer Mengen können zusätzlich Krämpfe und Lähmungen auftreten. (Gering)

Ist Mistel-Feigenbaum giftig für Katzen?

Keine spezifischen toxikologischen Daten veröffentlicht, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen. (Gering)

Ist Mistel-Feigenbaum giftig für Hunde?

Keine spezifischen toxikologischen Daten veröffentlicht, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen. (Gering)

Ist Mistel-Feigenbaum giftig für Pferde?

Keine spezifischen toxikologischen Daten veröffentlicht, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen. (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Erbrechen, Durchfall. Bei Verzehr grösserer Mengen können zusätzlich Krämpfe und Lähmungen auftreten.

Katzen
Gering

Keine spezifischen toxikologischen Daten veröffentlicht, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen.

Hunde
Gering

Keine spezifischen toxikologischen Daten veröffentlicht, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen.

Pferde
Gering

Keine spezifischen toxikologischen Daten veröffentlicht, es wird von ähnlichen Symptomen wie bei Menschen ausgegangen.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileGanze Pflanze
VergiftungswegVerzehr von Pflanzenteilen, Hautkontakt mit dem pflanzlichen Milchsaft
Giftige InhaltsstoffeTriterpene; Ficin (Proteasen A, B, C, D1 und D2)

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie restliche Pflanzenteile sofort aus dem Mund der betroffenen Person/des Tieres.
  • • Spülen Sie den Mund gründlich mit kaltem, klarem Wasser aus.
  • • Lösen Sie kein eigenmächtiges Erbrechen aus, ohne dies mit medizinischem Fachpersonal abzusprechen.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn nach Kontakt/Verzehr Erbrechen, Durchfall oder starke Bauchschmerzen auftreten.
  • • Bei Anzeichen von Krämpfen, Lähmungserscheinungen oder Bewusstseinstrübungen.
  • • Wenn nachweislich grössere Mengen der Pflanze verzehrt wurden.

Prävention

  • • Platzieren Sie die Pflanze ausserhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Nutztieren.
  • • Tragen Sie bei Schnitt- oder Pflegearbeiten Handschuhe, um Kontakt mit dem reizenden Milchsaft zu vermeiden.
  • • Informieren Sie alle Haushaltsmitglieder über die Giftigkeit der Pflanze.

Behandlung & Prognose

  • • Medizinisches Fachpersonal führt gegebenenfalls eine Dekontamination (z. B. Gabe von Aktivkohle) durch.
  • • Symptomatische Therapie zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden und Krämpfen.
  • • Bei schweren Vergiftungsfällen ist eine kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen erforderlich.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameFicus deltoidea Jack; Ficus diversifolia Blume; Ficus lutescens Desf.
AliasnamenMistelfeige
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktNervensystem
Wirkmechanismus

• Die proteolytischen Ficin-Enzyme reizen die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts stark.

• Enthaltene Triterpene verstärken entzündliche Reaktionen im Verdauungssystem.

• Bei hohen Dosen wirken die Inhaltsstoffe neurotoxisch und beeinträchtigen die Nervenfunktion.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster): Keine spezifischen Studien verfügbar, Verzehr führt vermutlich zu Magen-Darm-Beschwerden.
Vögel: Auch bei Vögeln kann der Verzehr von Pflanzenteilen Verdauungsstörungen auslösen, spezifische Daten fehlen.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Birkenfeige Ficus benjamina
Gehört zur gleichen Gattung der Feigen, hat eine ähnliche Wuchsform. Der Mistel-Feigenbaum ist an seinen charakteristischen dreieckigen Blättern zu erkennen.
Echte Feige Ficus carica
Ebenfalls Mitglied der Gattung Ficus, enthält zusätzlich Furanocumarine im Milchsaft und ist damit stärker hautreizend.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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