Orangefuchsiger Rauhkopf giftig?
Enthält das stark toxische Orellanin, das vor allem die Nieren nachhaltig schädigt
Symptome treten erst nach einer Latenzzeit von 2 bis 14 Tagen nach Verzehr auf
Schwere Vergiftungen können zu dauerhaften Nierenschäden oder tödlichem Verlauf führen
Häufige Fragen
Ist Orangefuchsiger Rauhkopf giftig für Menschen?
Latenzzeit: 2-14 Tage, je höher die eingenommene Dosis, desto schneller treten Symptome auf: Anorexie, gastrointestinale Störungen, extremer Durst, Parästhesie, Oligurie bis Nierenversagen. Bei nicht tödlicher Dosis erholen sich die Nieren langsam. (Sehr stark)
Ist Orangefuchsiger Rauhkopf giftig für Katzen?
Es liegen keine spezifischen Studiendaten vor, es ist aber von ähnlichen Nierenschäden wie bei Menschen auszugehen. (Sehr stark)
Ist Orangefuchsiger Rauhkopf giftig für Hunde?
Es liegen keine spezifischen Studiendaten vor, es ist aber von ähnlichen Nierenschäden wie bei Menschen auszugehen. (Sehr stark)
Ist Orangefuchsiger Rauhkopf giftig für Pferde?
Es liegen keine spezifischen Studiendaten vor, es ist aber von ähnlichen Nierenschäden wie bei Menschen auszugehen. (Sehr stark)
Giftigkeitsdetails
Latenzzeit: 2-14 Tage, je höher die eingenommene Dosis, desto schneller treten Symptome auf: Anorexie, gastrointestinale Störungen, extremer Durst, Parästhesie, Oligurie bis Nierenversagen. Bei nicht tödlicher Dosis erholen sich die Nieren langsam.
Es liegen keine spezifischen Studiendaten vor, es ist aber von ähnlichen Nierenschäden wie bei Menschen auszugehen.
Es liegen keine spezifischen Studiendaten vor, es ist aber von ähnlichen Nierenschäden wie bei Menschen auszugehen.
Es liegen keine spezifischen Studiendaten vor, es ist aber von ähnlichen Nierenschäden wie bei Menschen auszugehen.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Kein künstliches Erbrechen herbeiführen ohne Anweisung medizinischen Personals
- • Restmengen des verzehrten Pilzes zur sicheren Identifizierung aufbewahren
- • Sofort einen Arzt oder Giftnotruf kontaktieren
Sofort Tierarzt rufen
- • Verdacht auf Verzehr des Pilzes durch Haustiere
- • Auftreten von unklarem extremen Durst, Bauchschmerzen oder Leistungsminderung bei Tieren nach Pilzkontakt
- • Bekannte Aufnahme von unbekannten Pilzen durch das Tier
Prävention
- • Niemals unbekannte oder nicht zweifelsfrei identifizierte Pilze verzehren
- • Beim Pilzsammeln immer einen zertifizierten Pilzsachverständigen konsultieren
- • Auf die typische orange-rostfarbene Lamellenfärbung des giftigen Pilzes achten
Behandlung & Prognose
- • Schnelle medizinische Dekontamination z.B. durch Gabe von Aktivkohle
- • Symptomatische Therapie zur Unterstützung der Nierenfunktion, bei Nierenversagen ggf. Dialyse
- • Langfristige Überwachung der Nierenwerte über mehrere Wochen nach Vergiftung
Professionelle Toxikologie
• Das im Pilz enthaltene Orellanin schädigt die Zellen der Nierentubuli irreversibel, was zu akuten Funktionsstörungen bis zum vollständigen Nierenversagen führen kann
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.