Kletternde Tagblume giftig?

Die gesamte Pflanze ist giftig, sie enthält Calciumoxalat-Kristalle und kann bei Kontakt Kontaktdermatitis auslösen.
Für Vögel besteht sehr hohe Giftigkeit (Stufe +++), schon geringe Aufnahmemengen können tödlich verlaufen.
Bei Rindern kann der Verzehr der Pflanze innerhalb von 1 bis 2 Stunden zu tödlicher Nitratvergiftung führen.
Häufige Fragen
Ist Kletternde Tagblume giftig für Menschen?
Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar. Es wird vor Hautkontakt mit dem reizenden Pflanzensaft gewarnt. (Gering)
Ist Kletternde Tagblume giftig für Katzen?
Keine bestätigten Vergiftungsfälle bekannt, Kontakt mit der Pflanze wird empfohlen zu vermeiden. (Gering)
Ist Kletternde Tagblume giftig für Hunde?
Zellvermittelte Kontaktdermatitis mit vesiko-pustulösen Haut- und Schleimhautläsionen, Juckreiz, Erythem, Schwellung, Exsudation; zusätzlich möglich: akuter Kreislaufkollaps, Erbrechen, Bauchschmerzen, Apathie. (Mäßig)
Ist Kletternde Tagblume giftig für Pferde?
Keine bestätigten Vergiftungsfälle bekannt, Verzehr der Pflanze wird abgeraten. (Gering)
Giftigkeitsdetails
Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar. Es wird vor Hautkontakt mit dem reizenden Pflanzensaft gewarnt.
Keine bestätigten Vergiftungsfälle bekannt, Kontakt mit der Pflanze wird empfohlen zu vermeiden.
Zellvermittelte Kontaktdermatitis mit vesiko-pustulösen Haut- und Schleimhautläsionen, Juckreiz, Erythem, Schwellung, Exsudation; zusätzlich möglich: akuter Kreislaufkollaps, Erbrechen, Bauchschmerzen, Apathie.
Keine bestätigten Vergiftungsfälle bekannt, Verzehr der Pflanze wird abgeraten.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofortigen Kontakt mit der Pflanze beenden, betroffene Hautstellen gründlich mit Wasser und Seife reinigen.
- • Bei oraler Aufnahme den Mund gründlich mit klarem Wasser ausspülen, kein Erbrechen ohne ärztliche Anweisung herbeiführen.
- • Bei Auftreten von Hautreaktionen, Atembeschwerden oder Kreislaufbeschwerden sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.
Sofort Tierarzt rufen
- • Bei sichtbaren Hautschwellungen, Pusteln, starkem Juckreiz oder Schleimhautreaktionen nach Kontakt.
- • Bei Anzeichen von Vergiftung nach Verzehr: Erbrechen, Bauchschmerzen, Apathie oder Kreislaufschwäche.
- • Bei Vögeln, Rindern oder anderen Nutztieren nach nachweislichem Kontakt oder Verzehr der Pflanze.
Prävention
- • Die Pflanze von Bereichen fernhalten, zu denen Haustiere oder Nutztiere Zugang haben.
- • Bei Gartenarbeit Handschuhe tragen, um Hautkontakt mit dem reizenden Pflanzensaft zu vermeiden.
- • Weiden regelmäßig auf Vorkommen der Pflanze untersuchen und diese umgehend entfernen.
Behandlung & Prognose
- • Durchführung einer symptomatischen Therapie entsprechend der geltenden Notfallrichtlinien.
- • Bei Methämoglobinämie: Langsame intravenöse Gabe von 1%iger Methylenblau-Lösung (9 mg/kg bei Rindern, Wiederholung nach 30 Minuten möglich).
- • Unterstützende Gabe von Vitamin C: initial 20 mg/kg intravenös, anschließend 30 mg/kg oral 3-mal täglich.
Professionelle Toxikologie
• Calciumoxalat-Kristalle verursachen mechanische Reizungen von Haut und Schleimhäuten.
• Aufgenommene Nitrate führen zu Vergiftungen mit Bildung von Methämoglobin im Blut.
• Inhaltsstoffe des Pflanzensaftes lösen zellvermittelte Immunreaktionen (Kontaktdermatitis) aus.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.


