Orange giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 3,339 fanden dies hilfreich
Orange
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Nur das reife Fruchtfleisch ist unbedenklich, Schalen, Blätter und Stängel sind für Haustiere giftig.

2

Giftige Inhaltsstoffe sind ätherische Öle und Psoralene, die Magen-Darm-Beschwerden und Hautentzündungen auslösen können.

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Es gibt keine dokumentierten schweren Vergiftungsfälle, aber die Pflanzenteile sind auf keinen Fall als Tierfutter geeignet.

Häufige Fragen

Ist Orange giftig für Menschen?

Keine bekannten toxischen Effekte bei Verzehr von reifem Fruchtfleisch, Kontakt mit Schalen kann bei empfindlichen Personen leichte Dermatitis auslösen. (Ungiftig)

Ist Orange giftig für Katzen?

Erbrechen, Durchfall, Antriebslosigkeit, mögliche Hautentzündungen bei Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen. (Gering)

Ist Orange giftig für Hunde?

Erbrechen, Durchfall, Antriebslosigkeit, mögliche Hautentzündungen bei Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen. (Gering)

Ist Orange giftig für Pferde?

Erbrechen, Durchfall, Antriebslosigkeit, mögliche Hautentzündungen bei Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen. (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten toxischen Effekte bei Verzehr von reifem Fruchtfleisch, Kontakt mit Schalen kann bei empfindlichen Personen leichte Dermatitis auslösen.

Katzen
Gering

Erbrechen, Durchfall, Antriebslosigkeit, mögliche Hautentzündungen bei Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen.

Hunde
Gering

Erbrechen, Durchfall, Antriebslosigkeit, mögliche Hautentzündungen bei Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen.

Pferde
Gering

Erbrechen, Durchfall, Antriebslosigkeit, mögliche Hautentzündungen bei Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileSchalen, Blätter, Stängel und Wurzeln; das reife Fruchtfleisch ist ungiftig.
VergiftungswegVerzehr von giftigen Pflanzenteilen, Hautkontakt mit den ätherischen Ölen der Schalen.
Giftige InhaltsstoffeÄtherische Öle; Psoralene

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie restliche Pflanzenteile sofort aus Maul oder Umgebung des betroffenen Tieres.
  • • Spülen Sie bei Hautkontakt die betroffenen Stellen mit reichlich lauwarmen Wasser ab.
  • • Notieren Sie Menge und Art der aufgenommenen Pflanzenteile für den Tierarzt.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier anhaltendes Erbrechen, Durchfall oder auffällige Antriebslosigkeit zeigt.
  • • Wenn bekannt ist, dass es größere Mengen an Schalen oder anderen giftigen Pflanzenteilen aufgenommen hat.
  • • Wenn Hautrötungen, starker Juckreiz oder andere Anzeichen von Dermatitis auftreten.

Prävention

  • • Bewahren Sie Orangenschalen und gesamte Orangenpflanzen außerhalb der Reichweite von Haustieren auf.
  • • Verfüttern Sie keine Pflanzenteile außerhalb des reifen Fruchtfleisches an Tiere.
  • • Waschen Sie sich nach dem Schälen von Orangen die Hände, bevor Sie Tiere streicheln, um Hautreaktionen zu vermeiden.

Behandlung & Prognose

  • • Symptomatische Therapie zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden durch den Tierarzt.
  • • Bei schweren Hautreaktionen können lokale entzündungshemmende Präparate verordnet werden.
  • • Gabe von Flüssigkeit bei drohender Dehydrierung durch anhaltendes Erbrechen oder Durchfall.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameCitrus sinensis
AliasnamenOrangenbaum
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktHautNervensystem (bei höherer Aufnahmemenge)
Wirkmechanismus

• Ätherische Öle reizen die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts und führen zu Verdauungsbeschwerden.

• Psoralene können bei Hautkontakt und anschließender Sonneneinstrahlung Photodermatitis auslösen.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Verzehr von Schalen kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen, Fütterung von Pflanzenteilen außerhalb des Fruchtfleisches wird abgeraten.
Vögel: Kleine Mengen an reifem Fruchtfleisch sind unbedenklich, Schalen sind aufgrund der ätherischen Öle unverträglich.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Citrus-Arten (z. B. Zitrone, Limette, Grapefruit) Citrus spp.
Taxonomisch und optisch sehr nah verwandt, alle Citrus-Arten enthalten ähnliche giftige Inhaltsstoffe und stellen ein vergleichbares Vergiftungsrisiko für Tiere dar.
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Verwandte giftige Pflanzen

Weinraute
Weinraute
Ruta graveolens
Mäßig giftig
Diptam
Diptam
Dictamnus albus
Stark giftig
Zitrone
Zitrone
Citrus limon
Schwach giftig

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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