Tinnevelly-Senna giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 2,027 fanden dies hilfreich
Cassia angustifolia Vahl; Senna alexandrina Mill.
1

Die gesamte Pflanze ist giftig, besonders die Samen enthalten hohe Konzentrationen an toxischen Anthracenderivaten wie Sennosiden.

2

Vergiftungen führen bei betroffenen Tieren zu schweren Symptomen wie Muskelschwäche, Diarrhoe und Herzmuskeldegeneration.

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Bei nachgewiesener oder vermuteter Aufnahme ist umgehend eine Dekontamination und symptomatische Therapie erforderlich.

Häufige Fragen

Ist Tinnevelly-Senna giftig für Menschen?

Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, bei Aufnahme umgehend einen Arzt konsultieren. (Mäßig)

Ist Tinnevelly-Senna giftig für Katzen?

Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, bei Aufnahme umgehend einen Tierarzt konsultieren. (Gering)

Ist Tinnevelly-Senna giftig für Hunde?

Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, bei Aufnahme umgehend einen Tierarzt konsultieren. (Gering)

Ist Tinnevelly-Senna giftig für Pferde?

Gewichtsverlust, Muskelschwäche, Ataxie, Diarrhoe, Festliegen, Myoglobinurie, Herz- und Skelettmuskeldegeneration (Mäßig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Mäßig

Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, bei Aufnahme umgehend einen Arzt konsultieren.

Katzen
Gering

Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, bei Aufnahme umgehend einen Tierarzt konsultieren.

Hunde
Gering

Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, bei Aufnahme umgehend einen Tierarzt konsultieren.

Pferde
Mäßig

Gewichtsverlust, Muskelschwäche, Ataxie, Diarrhoe, Festliegen, Myoglobinurie, Herz- und Skelettmuskeldegeneration

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileDie gesamte Pflanze, vor allem die Samen.
VergiftungswegOrale Aufnahme von Pflanzenteilen, insbesondere Samen, durch Menschen oder Tiere.
Giftige InhaltsstoffeSennosid A; Sennosid A1; Sennosid B; Sennidin; Sennosid C; Sennosid D; Sennosid D1; Sennosid E; Sennosid F; 6-Hydroxymusizinglucosid; Tinnevellinglucosid; Cassiaphenonglucosid; Cassiaxanthon

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Bei oraler Aufnahme umgehend den Mund mit kaltem Wasser ausspülen, kein Erbrechen herbeiführen außer dies wird von Fachpersonal empfohlen.
  • • Entfernen Sie verbliebene Pflanzenteile aus dem Mund und dem unmittelbaren Zugriff von Betroffenen.
  • • Sammeln Sie nach Möglichkeit Proben der aufgenommenen Pflanze zur genauen Identifizierung durch Fachpersonal.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Nach nachgewiesener oder vermuteter Aufnahme auch kleinerer Mengen der Pflanze durch Tiere.
  • • Bei Auftreten von Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche oder Koordinationsstörungen nach Kontakt mit der Pflanze.
  • • Bei Verdacht auf Vergiftung bei Weidetieren wie Pferden, Rindern oder Schafen.

Prävention

  • • Halten Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Nutztieren.
  • • Verwechseln Sie die Pflanze nicht mit anderen giftigen Cassia-Arten oder dem ebenfalls giftigen Goldregen.
  • • Lassen Sie Weidetiere nicht in Gebieten grasen, in denen Tinnevelly-Senna wild wächst.

Behandlung & Prognose

  • • Dekontamination (z. B. Gabe von Aktivkohle) unter ärztlicher oder tierärztlicher Aufsicht.
  • • Symptomatische Therapie zur Stabilisierung von Herzfunktion und Elektrolythaushalt.
  • • Kontrolle der Nierenfunktion bei Vorliegen von Myoglobinurie, um dauerhafte Organschäden zu vermeiden.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameCassia angustifolia Vahl; Senna alexandrina Mill.
AliasnamenSéné de l'Inde、Séné de Tinnevelly、Senna Tinnevelly
Giftigkeitsgrad
MenschenMäßig
KatzenGering
HundeGering
PferdeMäßig
Zielorgane
DarmschleimhautSkelettmuskulaturHerzmuskulaturNieren
Wirkmechanismus

• Toxische Sennoside führen nach Metabolisierung im Darm zu Reizungen der Darmschleimhaut und hohen Elektrolytverlusten.

• Langfristige oder hochdosierte Aufnahme schädigt Herz- und Skelettmuskulatur und führt zu fortschreitender Muskeldegeneration.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Rinder: Vergiftung mit Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche und Muskeldegeneration möglich
Ziegen: Vergiftung mit Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche und Muskeldegeneration möglich
Schafe: Vergiftung mit Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche und Muskeldegeneration möglich
Schweine: Vergiftung mit Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche und Muskeldegeneration möglich
Kaninchen: Vergiftung mit Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche und Muskeldegeneration möglich
Hühner: Vergiftung mit Symptomen wie Diarrhoe, Muskelschwäche und Muskeldegeneration möglich
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Cassia-Arten Cassia spp.
Viele Cassia-Arten sind ebenfalls giftig, sie unterscheiden sich oft nur geringfügig in Blattform und Blütenfarbe von Tinnevelly-Senna.
Goldregen Laburnum anagyroides
Ähnliche Wuchsform und gelbe Blüten, Goldregen ist ebenfalls hochgiftig für Menschen und Tiere.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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