Manac-Brunfelsie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 1,906 fanden dies hilfreich
Brunfelsia uniflora (Pohl) D.Don
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Die gesamte Pflanze ist giftig, die Beeren weisen die höchste Giftkonzentration auf.

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Nach Verzehr treten erst nach 15 bis 18 Stunden Symptome auf, die bis zu 48 Stunden andauern können.

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Neurologische Symptome wie Krämpfe sind oft schwer behandelbar, bei Verdacht sofort ärztliche Hilfe rufen.

Häufige Fragen

Ist Manac-Brunfelsie giftig für Menschen?

Latenzzeit 15-18 Stunden: Speichelfluss, oronasale Reizung, Erbrechen, teils blutiger Durchfall, Angst, Depression, Ataxie, Muskelzittern, Fieber, Krämpfe, Nystagmus, Opisthotonus (Stark)

Ist Manac-Brunfelsie giftig für Katzen?

Symptome entsprechen denen bei Menschen: Gastrointestinale Beschwerden, Koordinationsstörungen, Muskelzittern und Krämpfe (Stark)

Ist Manac-Brunfelsie giftig für Hunde?

Nachgewiesene Vergiftungsfälle: Symptome wie beim Menschen, Krämpfe können über 48 Stunden andauern bei unzureichender Behandlung (Stark)

Ist Manac-Brunfelsie giftig für Pferde?

Gastrointestinale Störungen, neurologische Beschwerden wie Ataxie, Muskelzittern und Krämpfe nach Verzehr (Stark)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Stark

Latenzzeit 15-18 Stunden: Speichelfluss, oronasale Reizung, Erbrechen, teils blutiger Durchfall, Angst, Depression, Ataxie, Muskelzittern, Fieber, Krämpfe, Nystagmus, Opisthotonus

Katzen
Stark

Symptome entsprechen denen bei Menschen: Gastrointestinale Beschwerden, Koordinationsstörungen, Muskelzittern und Krämpfe

Hunde
Stark

Nachgewiesene Vergiftungsfälle: Symptome wie beim Menschen, Krämpfe können über 48 Stunden andauern bei unzureichender Behandlung

Pferde
Stark

Gastrointestinale Störungen, neurologische Beschwerden wie Ataxie, Muskelzittern und Krämpfe nach Verzehr

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileGanze Pflanze, besonders die Beeren
VergiftungswegVerzehr von Pflanzenteilen über den Mund
Giftige InhaltsstoffePyrrol-3-Carboxamid (Pyrrolalkaloid)

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Sofort verbliebene Pflanzenteile aus dem Mund entfernen, weitere Aufnahme verhindern
  • • Kein Erbrechen herbeiführen ohne ausdrückliche Anweisung von Arzt/Tierarzt
  • • Sofort Notruf tätigen und Information über vermutete Brunfelsia-Aufnahme weitergeben

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei nachgewiesenem oder vermutetem Verzehr beliebiger Pflanzenteile
  • • Bei Auftreten von Erbrechen, Speichelfluss oder Koordinationsstörungen nach Kontakt mit der Pflanze
  • • Bei Auftreten von Krämpfen, Bewusstseinsstörungen oder blutigem Durchfall

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen
  • • Pflanze deutlich markieren, um Verwechslungen mit ungiftigen Arten zu vermeiden
  • • Reife Beeren regelmäßig entfernen, um versehentlichen Verzehr zu verhindern

Behandlung & Prognose

  • • Dekontamination unter fachlicher Aufsicht (z. B. Aktivkohlegabe)
  • • Symptomatische Therapie: Flüssigkeitsgabe (Ringer-Lactat), Antikonvulsiva (Diazepam, Phenobarbital) bei Krämpfen, Antibiotika bei Bedarf
  • • Engmaschige Überwachung der Vitalfunktionen über mindestens 48 Stunden nach Aufnahme
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameBrunfelsia uniflora (Pohl) D.Don
AliasnamenBrunfelsia hopeana (Hobok.) Benth.、Brunfelsia mutabilis (Jacques) A.Vilm.、Franciscea hopeana Hook.、Franciscea mutabilis Jacques、Franciscea uniflora Pohl、Franciscéa、Mercure végétal、Hier-Aujourd'hui-Demain
Giftigkeitsgrad
MenschenStark
KatzenStark
HundeStark
PferdeStark
Zielorgane
ZentralnervensystemMagen-Darm-TraktMuskulatur
Wirkmechanismus

• Pyrrolalkaloide beeinträchtigen den Serotonin-Haushalt im Körper

• Auslösen von neuronalen Störungen die zu Krämpfen und weiteren neurologischen Symptomen führen

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Hund: Nachgewiesene Vergiftungsfälle, bei unzureichender Behandlung können Krämpfe über 48 Stunden andauern, tödliche Verläufe möglich
Nager: Auch kleine Mengen führen zu schweren neurologischen Schäden und hohem Todesrisiko
Wiederkäuer: Verzehr führt zu vergleichbaren Symptomen wie bei Pferden, schwere Vergiftungen bei Aufnahme größerer Mengen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Brunfelsia-Arten Brunfelsia spp.
Sehr ähnliches Erscheinungsbild, alle Arten der Gattung sind ebenfalls giftig
Fleissiges Lieschen Impatiens walleriana
Ähnliche Blütenform, Fleissiges Lieschen ist nur leicht giftig und deutlich weniger gefährlich als die Manac-Brunfelsie
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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