Ohio-Rosskastanie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 1,006 fanden dies hilfreich
Ohio-Rosskastanie
1

Die Pflanze ist für Katzen, Hunde und Pferde gleichermaßen stark giftig

2

Giftige Wirkstoffe sind hauptsächlich das glykosidische Saponin Aesculin sowie weitere Saponine

3

Verzehr kann schwere neurologische und gastrointestinale Symptome bis zum Koma auslösen

Häufige Fragen

Ist Ohio-Rosskastanie giftig für Menschen?

Keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten zu Vergiftungen bei Menschen vorhanden, bei vermutetem Verzehr sofort ärztlichen Rat einholen (Gering)

Ist Ohio-Rosskastanie giftig für Katzen?

Schweres Erbrechen und Durchfall, Erregung oder Apathie, erweiterte Pupillen, Schwäche, Gangunsicherheit, Krämpfe, Koma (Sehr stark)

Ist Ohio-Rosskastanie giftig für Hunde?

Schweres Erbrechen und Durchfall, Erregung oder Apathie, erweiterte Pupillen, Schwäche, Gangunsicherheit, Krämpfe, Koma (Sehr stark)

Ist Ohio-Rosskastanie giftig für Pferde?

Schweres Erbrechen und Durchfall, Erregung oder Apathie, erweiterte Pupillen, Schwäche, Gangunsicherheit, Krämpfe, Koma (Sehr stark)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten zu Vergiftungen bei Menschen vorhanden, bei vermutetem Verzehr sofort ärztlichen Rat einholen

Katzen
Sehr stark

Schweres Erbrechen und Durchfall, Erregung oder Apathie, erweiterte Pupillen, Schwäche, Gangunsicherheit, Krämpfe, Koma

Hunde
Sehr stark

Schweres Erbrechen und Durchfall, Erregung oder Apathie, erweiterte Pupillen, Schwäche, Gangunsicherheit, Krämpfe, Koma

Pferde
Sehr stark

Schweres Erbrechen und Durchfall, Erregung oder Apathie, erweiterte Pupillen, Schwäche, Gangunsicherheit, Krämpfe, Koma

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile, insbesondere Samen, Rinde und junge Blätter, sind toxisch
VergiftungswegGiftaufnahme erfolgt ausschließlich durch oralen Verzehr von Pflanzenteilen
Giftige InhaltsstoffeAesculin (glykosidisches Saponin); weitere Saponine

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Sofort weiteren Verzehr der Pflanze unterbinden, betroffenes Tier von der Pflanze entfernen
  • • Kein eigenständiges Herbeiführen von Erbrechen ohne vorherige tierärztliche Anweisung
  • • Informationen zu verzehrter Pflanzenmenge und -teil für den Tierarzt sammeln

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei nachgewiesenem oder stark vermutetem Verzehr von Pflanzenteilen
  • • Beim Auftreten erster Symptome wie Erbrechen, Gangunsicherheit oder Krämpfe
  • • Bei Bewusstseinsveränderungen des betroffenen Tieres

Prävention

  • • Pflanzen in für Haustiere und Weidetiere vollständig unzugänglichen Bereichen anpflanzen
  • • Gefallene Früchte und Blätter regelmäßig aus von Tieren genutzten Bereichen entfernen
  • • Tiere bei Spaziergängen in Gebieten mit Vorkommen der Pflanze eng beaufsichtigen

Behandlung & Prognose

  • • Schnellstmögliche tierärztliche Entgiftung z. B. durch Gabe von Aktivkohle
  • • Symptomatische Therapie zur Linderung von Krämpfen und Stabilisierung des Kreislaufs
  • • Kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen bis zum vollständigen Abklingen aller Symptome
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameAesculus glabra
AliasnamenBuckeye、Ohio-Buckeye、Stinkender Buckeye
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenSehr stark
HundeSehr stark
PferdeSehr stark
Zielorgane
Magen-Darm-TraktZentrales NervensystemAugen
Wirkmechanismus

• Enthaltene Saponine reizen die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts und wirken neurotoxisch auf das zentrale Nervensystem

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Wiederkäuer (Rinder, Schafe, Ziegen): Keine spezifischen Vergiftungsdaten verfügbar, Verzehr wird als potenziell toxisch eingestuft
Kleinnager (Kaninchen, Meerschweinchen): Vergiftungsfälle sind nicht dokumentiert, bei Verdacht auf Verzehr wird tierärztliche Beratung empfohlen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Gewöhnliche Rosskastanie Aesculus hippocastanum
Optisch sehr ähnlich, unterscheidet sich durch größeren Wuchs und nicht stinkende Blätter; ebenfalls stark giftig
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

Verwandte giftige Pflanzen

Gewöhnliche Rosskastanie
Gewöhnliche Rosskastanie
Aesculus hippocastanum
Stark giftig ++
Echter Seifenbaum
Echter Seifenbaum
Saponaria officinalis
Moderat giftig +
Waschnussbaum
Sapindus mukorossi
Moderat giftig +

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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