Japanische Wisteria giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 3,553 fanden dies hilfreich
Japanische Wisteria
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Die gesamte Pflanze ist giftig, die höchste Giftkonzentration findet sich in den Hülsenfrüchten und enthaltenen Samen.

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Typische Vergiftungssymptome sind Erbrechen, Durchfall, Pupillenerweiterung und Kreislaufstörungen.

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Bei vermuteter oder nachgewiesener Einnahme ist umgehend eine medizinische oder veterinärmedizinische Behandlung erforderlich.

Häufige Fragen

Ist Japanische Wisteria giftig für Menschen?

Erbrechen, Durchfall, Pupillenerweiterung (Mydriasis), Kreislaufstörungen (Mäßig)

Ist Japanische Wisteria giftig für Katzen?

Keine spezifischen Daten verfügbar, es werden vergleichbare Symptome wie bei Menschen erwartet (Gering)

Ist Japanische Wisteria giftig für Hunde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, es werden vergleichbare Symptome wie bei Menschen erwartet (Gering)

Ist Japanische Wisteria giftig für Pferde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, es werden vergleichbare Symptome wie bei Menschen erwartet (Gering)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Mäßig

Erbrechen, Durchfall, Pupillenerweiterung (Mydriasis), Kreislaufstörungen

Katzen
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, es werden vergleichbare Symptome wie bei Menschen erwartet

Hunde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, es werden vergleichbare Symptome wie bei Menschen erwartet

Pferde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, es werden vergleichbare Symptome wie bei Menschen erwartet

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileDie gesamte Pflanze, insbesondere die Hülsenfrüchte mit den darin enthaltenen Samen
VergiftungswegHauptsächlich orale Aufnahme von Pflanzenteilen, besonders von Samen oder Hülsenfrüchten
Giftige InhaltsstoffeWistarin (Glykosid, ähnlich dem Gift des Goldregens aber schwächer); toxisches Harz; Allantoinsäure; Lectine

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Bei wachen Personen/Tieren Erbrechen herbeiführen, falls die Einnahme weniger als 30 Minuten zurückliegt
  • • Gabe von medizinischer Aktivkohle zur Bindung der Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt
  • • Keine Gabe von Milch oder Ölen, da diese die Giftaufnahme beschleunigen können

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn Vergiftungssymptome wie Erbrechen, Durchfall oder Pupillenerweiterung auftreten
  • • Wenn größere Mengen an Pflanzenteilen, besonders Samen oder Hülsen, aufgenommen wurden
  • • Wenn Bewusstseinsstörungen oder Kreislaufprobleme festgestellt werden

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Haustieren und Weidetieren aufstellen
  • • Abgefallene Hülsenfrüchte und Samen regelmäßig gründlich entfernen
  • • Alle im Haushalt lebenden Personen über die Giftigkeit der Pflanze aufklären

Behandlung & Prognose

  • • Dekontamination des Magen-Darm-Trakts über Erbrechen, Aktivkohle und ggf. Laxanzien
  • • Symptomatische Therapie zur Behandlung von Erbrechen, Durchfall und Kreislaufstörungen
  • • Kontrolle der Vitalparameter bis zum vollständigen Abklingen der Symptome
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameWisteria floribunda (Willd.) DC. (Synonym: Glycine floribunda Willd.)
AliasnamenJapanischer Blauregen、Edelblauregen
Giftigkeitsgrad
MenschenMäßig
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktKreislaufsystemZentralnervensystem
Wirkmechanismus

• Wistarin reizt die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts und löst so Erbrechen und Durchfall aus

• Enthaltene Lectine schädigen Zellmembranen und stören Stoffwechselprozesse im Körper

• Das toxische Harz beeinträchtigt die Funktion des Kreislaufsystems und des Zentralnervensystems

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Nager (Kaninchen, Meerschweinchen etc.): Vergiftung bei Aufnahme größerer Mengen von Samen oder Hülsenfrüchten möglich, Symptome umfassen Magen-Darm-Reizungen und Kreislaufprobleme
Wiederkäuer (Rinder, Schafe etc.): Erhöhtes Risiko bei Weidegang in Nähe von Wisteria-Pflanzen, hohe Aufnahmemengen können zu schweren Kreislaufstörungen führen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Wisteria-Arten Wisteria spp.
Alle anderen Wisteria-Arten sind ebenfalls giftig und optisch fast ununterscheidbar, die Unterscheidung ist oft nur über Blütenfarbe und -wachstumsrichtung möglich
Robinie Robinia pseudoacacia
Stark giftig mit ähnlicher Blattform, unterscheidet sich durch weiße Blütenstände und deutliche Dornen an den Zweigen
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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