Bodnant-Schneeball giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 2,150 fanden dies hilfreich
Viburnum x bodnantense Aberc.
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Die Pflanze wird der Toxizitätsklasse «Giftig +» zugeordnet, entspricht moderater Giftigkeit.

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Giftig sind vor allem unreife Früchte, Rinde und Blätter, Angaben zur Toxizität reifer Beeren sind widersprüchlich.

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Nach Verzehr treten Speichelfluss, Erbrechen und Durchfall auf, Blatthaare können Hautreaktionen auslösen.

Häufige Fragen

Ist Bodnant-Schneeball giftig für Menschen?

Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall. Bei Hautkontakt mit Blatthaaren können urtikariaartige Hautreaktionen auftreten. (Mäßig)

Ist Bodnant-Schneeball giftig für Katzen?

Keine spezifischen Daten verfügbar, nach Verzehr werden ähnliche Magen-Darm-Symptome wie bei Menschen erwartet. (Gering)

Ist Bodnant-Schneeball giftig für Hunde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, nach Verzehr werden ähnliche Magen-Darm-Symptome wie bei Menschen erwartet. (Gering)

Ist Bodnant-Schneeball giftig für Pferde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, nach Verzehr werden ähnliche Magen-Darm-Symptome wie bei Menschen erwartet. (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Mäßig

Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall. Bei Hautkontakt mit Blatthaaren können urtikariaartige Hautreaktionen auftreten.

Katzen
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, nach Verzehr werden ähnliche Magen-Darm-Symptome wie bei Menschen erwartet.

Hunde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, nach Verzehr werden ähnliche Magen-Darm-Symptome wie bei Menschen erwartet.

Pferde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, nach Verzehr werden ähnliche Magen-Darm-Symptome wie bei Menschen erwartet.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileUnreife Früchte, Rinde, Blätter. Angaben zur Toxizität reifer Beeren sind in der Literatur widersprüchlich (von ungiftig bis schwach giftig).
VergiftungswegVerzehr von giftigen Pflanzenteilen, Hautkontakt mit reizenden Blatthaaren
Giftige InhaltsstoffeArbutin (Hydrochinon-Glykosid); Viburtinal (Iridoid); α-Amyrin; β-Amyrin (Triterpene); Apigenin; Luteolin (Flavone); Quercetin; Rutin; Amentoflavon (Flavonoide); Saponine; Tannine

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie sofort verbliebene Pflanzenteile aus Mund und Umgebung der betroffenen Person/des Tieres.
  • • Bei Verzehr kleiner Mengen geben Sie zur Verdünnung Wasser, induzieren Sie kein Erbrechen ohne fachliche Anweisung.
  • • Bei Hautkontakt waschen Sie die betroffene Stelle gründlich mit Seife und warmem Wasser.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn größere Mengen der Pflanze verzehrt wurden.
  • • Wenn anhaltende Symptome wie häufiges Erbrechen, blutiger Durchfall oder starke Hautreaktionen auftreten.
  • • Wenn die betroffene Person/das Tier benommen, apathisch oder reaktionslos ist.

Prävention

  • • Halten Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren.
  • • Tragen Sie bei Gartenarbeiten Handschuhe, um Hautkontakt mit reizenden Blatthaaren zu vermeiden.
  • • Essen Sie keine unreifen Früchte oder unbekannten Beeren dieser Pflanzenart.

Behandlung & Prognose

  • • Durchführung von Dekontaminationsmaßnahmen wie Aktivkohlegabe nach ärztlicher/tierärztlicher Anweisung.
  • • Symptomatische Therapie zur Linderung von Erbrechen, Durchfall und Hautreaktionen.
  • • Kontrolle der Vitalfunktionen bei schweren Vergiftungsverläufen.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameViburnum x bodnantense Aberc.
AliasnamenWinter-Schneeball、Duft-Schneeball
Giftigkeitsgrad
MenschenMäßig
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktSchleimhäuteHaut
Wirkmechanismus

• Arbutin wird im Körper zu Hydrochinon metabolisiert, das reizend auf Schleimhäute wirkt.

• Saponine und Tannine verstärken die Reizung des Magen-Darm-Trakts.

• Blatthaare lösen mechanische Hautirritationen und allergieähnliche Reaktionen aus.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, Verzehr wird als gesundheitsschädlich eingestuft.
Nutztiere (Rinder, Schafe): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Weideflächen in der Nähe von Pflanzungen sollten überprüft werden.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Runzelblättriger Schneeball Viburnum rhytidophyllum
Ähnlicher Wuchs und Blattform, unterscheidet sich durch deutlich runzeligere Blätter; kann ebenfalls Hautreaktionen auslösen.
Gewöhnlicher Schneeball Viburnum opulus
Gehört zur gleichen Gattung, hat ähnliche Blüten und Beeren; ist ebenfalls giftig und wird leicht verwechselt.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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