Alpen-Greiskraut giftig?
Giftige Pyrrolizidinalkaloide werden weder durch Trocknung, Silierung noch Kochen zerstört.
Schweine, Pferde, Rinder und Hühner reagieren besonders empfindlich auf die Inhaltsstoffe.
Eine Behandlung einer bereits manifesten Vergiftung ist generell aussichtslos.
Häufige Fragen
Ist Alpen-Greiskraut giftig für Menschen?
Keine spezifischen Daten zu Humanvergiftungen bekannt, Aufnahme der Pflanze ist aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe unbedingt zu vermeiden. (Stark)
Ist Alpen-Greiskraut giftig für Katzen?
Keine spezifischen Symptomdaten für Katzen verfügbar, bei Verdacht auf Aufnahme sofort einen Tierarzt konsultieren. (Stark)
Ist Alpen-Greiskraut giftig für Hunde?
Keine spezifischen Symptomdaten für Hunde verfügbar, bei Verdacht auf Aufnahme sofort einen Tierarzt konsultieren. (Stark)
Ist Alpen-Greiskraut giftig für Pferde?
Verursacht akute oder chronische Seneziose (Schweinsberger Krankheit): akute Verläufe enden meist binnen weniger Tage tödlich, erste Symptome chronischer Verläufe treten 3 Tage bis 6 Monate nach Aufnahme auf. (Sehr stark)
Giftigkeitsdetails
Keine spezifischen Daten zu Humanvergiftungen bekannt, Aufnahme der Pflanze ist aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe unbedingt zu vermeiden.
Keine spezifischen Symptomdaten für Katzen verfügbar, bei Verdacht auf Aufnahme sofort einen Tierarzt konsultieren.
Keine spezifischen Symptomdaten für Hunde verfügbar, bei Verdacht auf Aufnahme sofort einen Tierarzt konsultieren.
Verursacht akute oder chronische Seneziose (Schweinsberger Krankheit): akute Verläufe enden meist binnen weniger Tage tödlich, erste Symptome chronischer Verläufe treten 3 Tage bis 6 Monate nach Aufnahme auf.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofortige Beendigung der Aufnahme der Pflanze oder des kontaminierten Futters.
- • Keine selbstständige Induktion von Erbrechen bei Tieren ohne ausdrückliche tierärztliche Anweisung.
- • Sammeln von Resten der aufgenommenen Pflanze zur schnellen Identifizierung durch Fachpersonal.
Sofort Tierarzt rufen
- • Bei jedem Verdacht auf Aufnahme der Pflanze durch Haus-, Nutz- oder Weidetiere.
- • Bei Auftreten von unspezifischen Symptomen wie Schwäche, Appetitlosigkeit oder Gelbsucht nach Kontakt mit betroffenen Weiden.
- • Wenn nachgewiesen werden kann, dass verabreichtes Futter Anteile von Alpen-Greiskraut enthält.
Prävention
- • Regelmäßige Kontrolle von Weiden auf Vorkommen von Alpen-Greiskraut und vollständige Entfernung der Pflanzen vor der Beweidung.
- • Systematische Prüfung von Dürrfutter und Silage auf Verunreinigungen mit Senecio-Arten.
- • Halten von Tieren fern von Flächen mit bekanntem Vorkommen der giftigen Pflanze.
Behandlung & Prognose
- • Es gibt keine wirksame kausale Therapie einer manifesten Vergiftung, die Behandlung ist grundsätzlich aussichtslos.
- • Sofortiges vollständiges Absetzen von allen Futter, das Pyrrolizidinalkaloide enthält.
- • Supportive Maßnahmen zur Linderung von Symptomen können nach individueller tierärztlicher Anweisung verabreicht werden.
Professionelle Toxikologie
• Pyrrolizidinalkaloide werden in der Leber zu toxischen Metaboliten umgewandelt, die Leberzellen dauerhaft schädigen.
• Langfristige Aufnahme führt zu chronischer Leberinsuffizienz im Rahmen der Seneziose.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

