Douglasie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 4,080 fanden dies hilfreich
Douglasie
1

Der Giftigkeitsgrad liegt zwischen schwach giftig (für europäische Vertreter der Familie Pinaceae) und giftig für andere verwandte Arten.

2

Giftige Inhaltsstoffe sind unter anderem ätherische Öle mit Terpenen sowie nephro- und neurotoxische Diterpene.

3

Nach Verzehr treten nach 2-3 Tagen erste Vergiftungssymptome auf, unbehandelt kann Tod durch Atemlähmung eintreten.

Häufige Fragen

Ist Douglasie giftig für Menschen?

Keine spezifischen Daten zu Humanvergiftungen vorhanden. Bei Verdacht auf Verzehr konsultieren Sie umgehend einen Arzt. (Mäßig)

Ist Douglasie giftig für Katzen?

Keine spezifischen toxikologischen Daten für Katzen verfügbar. Bei Verzehrverdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren. (Gering)

Ist Douglasie giftig für Hunde?

Keine spezifischen toxikologischen Daten für Hunde verfügbar. Bei Verzehrverdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren. (Gering)

Ist Douglasie giftig für Pferde?

Keine spezifischen toxikologischen Daten für Pferde verfügbar. Bei Verzehrverdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren. (Gering)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Mäßig

Keine spezifischen Daten zu Humanvergiftungen vorhanden. Bei Verdacht auf Verzehr konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

Katzen
Gering

Keine spezifischen toxikologischen Daten für Katzen verfügbar. Bei Verzehrverdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren.

Hunde
Gering

Keine spezifischen toxikologischen Daten für Hunde verfügbar. Bei Verzehrverdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren.

Pferde
Gering

Keine spezifischen toxikologischen Daten für Pferde verfügbar. Bei Verzehrverdacht sofort einen Tierarzt kontaktieren.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileRinde, Nadeln, Sprossen
VergiftungswegOrale Aufnahme von Pflanzenteilen, seltener Hautreaktionen bei Kontakt mit Harz der Pflanze
Giftige InhaltsstoffeÄtherisches Öl (Terpentinöl mit Monoterpenen: α-Pinen, Caren, β-Pinen, Limonen, Norcamphen, Borneol); Diterpene (Tricyclophytan, Abietinsäure); Diterpensäure (Isocupressic acid)

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Sofortigen Kontakt zur Pflanze unterbrechen, verbliebene Pflanzenreste vorsichtig aus Mund und von Haut entfernen.
  • • Kein selbstständiges Herbeiführen von Erbrechen, außer dies wird von medizinischem Personal angeordnet.
  • • Zeitpunkt und ungefähre Menge des verzehrten Pflanzenmaterials notieren, um Fachpersonal zu informieren.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei jedem Verdacht auf Verzehr von Pflanzenteilen der Douglasie bei Haustieren oder Nutztieren.
  • • Bei Auftreten von Symptomen wie übermäßiger Speichelfluss, Magen-Darm-Beschwerden, Lethargie oder Lähmungserscheinungen.
  • • Nach Verzehr größerer Mengen der Pflanze auch bei zunächst ausbleibenden Symptomen.

Prävention

  • • Halten Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.
  • • Verfüttern Sie Pflanzen der Familie Pinaceae an Nutztiere ausschließlich in getrocknetem Zustand.
  • • Informieren Sie sich über optisch ähnliche Pflanzenarten, um Verwechslungen auszuschließen.

Behandlung & Prognose

  • • Medizinische Dekontamination (z. B. Gabe von Aktivkohle) durch qualifiziertes Fachpersonal.
  • • Symptomatische Therapie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, Nieren- und Leberschäden sowie Krämpfen.
  • • Kontrolle der Vitalfunktionen, insbesondere der Atemfunktion bei schweren Vergiftungsfällen.
Notfall? PlantFun öffnen für KI-SofortberatungApp laden

Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NamePseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco; Synonyme: Pseudotsuga taxiolia Britton, Pseudotsuga douglasii (Sabine ex D. Don) Carriere
AliasnamenDouglastanne、Douglasfichte、Douglaskiefer
Giftigkeitsgrad
MenschenMäßig
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
NierenLeberZentralnervensystemAtemwegeMagen-Darm-TraktSchleimhäute
Wirkmechanismus

• Diterpene wirken nierenschädigend (nephrotoxisch) und nervenschädigend (neurotoxisch).

• Isocupressic Acid löst bei trächtigen Rindern und Büffeln ab dem 116. Trächtigkeitstag Aborte aus.

• Giftstoffe führen bei Wiederkäuern zu einer Senkung des Pansen-pH-Werts und Organschäden.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Rind: Verzehr von Nadeln der Gelb-Kiefer nach dem 116. Trächtigkeitstag führt zu Aborten. Symptome umfassen Pansenatonie, Nierenreizung und Leberschäden, im schlimmsten Fall Tod durch Atemlähmung.
Büffel (Bison bison): Gleiches Abortrisiko bei Verzehr von getrockneten Gelb-Kiefer-Nadeln im fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium wie bei Rindern.
Wiederkäuer allgemein: Verzehr frischer Pflanzenteile der Familie Pinaceae führt nach 2-3 Tagen zu ersten Vergiftungssymptomen.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Fichten (Picea-Arten) Picea spp.
Optische Ähnlichkeit durch nadelartige Blätter und conische Wuchsform. Unterscheidungsmerkmal: Fichtennadeln sitzen auf kleinen Holzvorsprüngen, Douglasiennadeln auf flachen Blattkissen.
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

Verwandte giftige Pflanzen

PlantFun App herunterladen

Pflanzen effektiv identifizieren, anbauen und pflegen!

Sofort-Pflanzenerkennung

Fotografieren und Pflanzen sofort bestimmen.

Smarte Pflege-Erinnerungen

Gieß- und Pflegepläne automatisch erstellen.

Gift- & Krankheitsdiagnose

Giftpflanzen und Schädlinge erkennen mit Behandlungsvorschlägen.

Download on the App Store

Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Pflanzen-Wiki ansehen Pflegeanleitung Pflanzenbestimmung Nutzung & Kultur
PlantFun

PlantFun

⭐ 4.9 Bewertung · KI-Giftcheck

App laden