Neukaledonische Strahlenaralie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 3 Min. Lesezeit| 4,833 fanden dies hilfreich
Neukaledonische Strahlenaralie
1

Keine bekannten Vergiftungsfälle bei Tieren in der Fachliteratur, die Pflanze ist trotzdem nicht als Futter geeignet

2

Bei empfindlichen Menschen kann Hautkontakt mit enthaltenen Polyinen Kontaktdermatitis auslösen

3

Verwechslungsgefahr mit leicht giftigen Schefflera-Arten und ungiftigen anderen Plerandra-Arten

Häufige Fragen

Ist Neukaledonische Strahlenaralie giftig für Menschen?

Rötungen, Juckreiz oder Bläschenbildung an der Kontaktstelle (Kontaktdermatitis) (Gering)

Ist Neukaledonische Strahlenaralie giftig für Katzen?

Keine bekannten Vergiftungsfälle, bei Einnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen möglich (Ungiftig)

Ist Neukaledonische Strahlenaralie giftig für Hunde?

Keine bekannten Vergiftungsfälle, bei Einnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen möglich (Ungiftig)

Ist Neukaledonische Strahlenaralie giftig für Pferde?

Keine bekannten Vergiftungsfälle, bei Einnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen möglich (Ungiftig)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Rötungen, Juckreiz oder Bläschenbildung an der Kontaktstelle (Kontaktdermatitis)

Katzen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungsfälle, bei Einnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen möglich

Hunde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungsfälle, bei Einnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen möglich

Pferde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungsfälle, bei Einnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Magen-Darm-Reizungen möglich

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile enthalten Saponine und reizende Polyine
VergiftungswegHautkontakt (Menschen), orale Aufnahme (Tiere)
Giftige InhaltsstoffeSaponine; Polyine

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Bei Hautkontakt bei Menschen: Betroffene Stelle sofort mit reichlich Wasser und Seife waschen
  • • Bei oraler Aufnahme durch Tiere: Mundraum mit klarem Wasser ausspülen, keine Erbrechen auslösen ohne ärztliche Anweisung
  • • Weitere Aufnahme von Pflanzenteilen unverzüglich unterbinden

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier größere Mengen der Pflanze aufgenommen hat und Auffälligkeiten wie Erbrechen oder Appetitlosigkeit zeigt
  • • Wenn nach Kontakt bei Tieren Rötungen, Juckreiz oder Schwellungen an Haut oder Mundschleimhaut auftreten
  • • Wenn Unsicherheit über die aufgenommene Pflanzenmenge oder auftretende Symptome besteht

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen
  • • Bei der Pflege der Pflanze Handschuhe tragen, um Hautkontakt zu vermeiden
  • • Die Pflanze niemals als Futter für Haustiere oder Nutztiere verwenden

Behandlung & Prognose

  • • Symptomatische Therapie je nach Art und Schwere der Beschwerden
  • • Bei schwerer Kontaktdermatitis beim Menschen ärztliche Konsultation, ggf. Behandlung mit antiallergischen Medikamenten
  • • Bei Tieren mit Magen-Darm-Beschwerden nach Aufnahme tierärztliche Behandlung zur Linderung von Reizungen
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NamePlerandra elegantissima (Veitch ex Masters) Lowry, G.M.Plunkett & Frodin
AliasnamenSchmalblättrige Strahlenaralie、Fingeraralie
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
HautMagen-Darm-Trakt
Wirkmechanismus

• Polyine lösen bei empfindlichen Personen allergische Hautreaktionen aus

• Saponine können bei oraler Aufnahme sehr großer Mengen theoretisch leichte Reizungen des Magen-Darm-Trakts verursachen

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Fütterung wird dennoch abgeraten, da Saponine Magen-Darm-Reizungen auslösen können
Vögel: Keine bekannten Vergiftungsfälle, Aufnahme größerer Mengen sollte aber vermieden werden
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Plerandra-Arten Plerandra spp.
Optisch sehr ähnlich, im Gegensatz zu Plerandra elegantissima aber ungiftig; Unterscheidung ist häufig nur anhand der genauen Blattform und Herkunftsangabe möglich
Schefflera-Arten Schefflera spp.
Gehören zur selben Familie der Araliaceae, sehen optisch ähnlich aus, sind aber leicht giftig; Vergiftungsfälle bei Tieren sind für diese Arten bekannt
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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