Zirbe giftig?

Toxische Bestandteile sind ätherische Öle mit Terpenen sowie Diterpene, die nieren- und nervenschädigend wirken.
Erste Symptome treten 2-3 Tage nach Aufnahme auf, später folgen Lähmungen, Organschäden bis hin zum Tod durch Atemlähmung.
Eine Verfütterung an Tiere darf ausschließlich mit getrocknetem Pflanzenmaterial erfolgen, da frische Teile giftiger sind.
Häufige Fragen
Ist Zirbe giftig für Menschen?
Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Aufnahme können Schleimhautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden und Organschäden auftreten. (Mäßig)
Ist Zirbe giftig für Katzen?
Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, bei nachgewiesener Aufnahme wird umgehend ein Tierarzt konsultiert. (Unbekannt)
Ist Zirbe giftig für Hunde?
Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, bei nachgewiesener Aufnahme wird umgehend ein Tierarzt konsultiert. (Unbekannt)
Ist Zirbe giftig für Pferde?
Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, bei nachgewiesener Aufnahme wird umgehend ein Tierarzt konsultiert. (Unbekannt)
Giftigkeitsdetails
Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Aufnahme können Schleimhautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden und Organschäden auftreten.
Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, bei nachgewiesener Aufnahme wird umgehend ein Tierarzt konsultiert.
Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, bei nachgewiesener Aufnahme wird umgehend ein Tierarzt konsultiert.
Keine spezifischen Toxizitätsdaten verfügbar, bei nachgewiesener Aufnahme wird umgehend ein Tierarzt konsultiert.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofortige Beendigung der Aufnahme von Pflanzenteilen
- • Entfernung von Pflanzenresten aus Mund und betroffenen Hautstellen
- • Kein eigenständiges Erbrechen herbeiführen, es sei denn, dies wird von medizinischem Fachpersonal angeordnet
Sofort Tierarzt rufen
- • Nachgewiesene Aufnahme größerer Mengen an Pflanzenteilen
- • Auftreten von Speichelfluss, Magen-Darm-Beschwerden oder Appetitlosigkeit nach Kontakt
- • Auftreten von Lähmungserscheinungen, Krämpfen oder Bewusstseinsveränderungen
Prävention
- • Keine Verfütterung von frischen Zirbenteilen an Tiere, nur getrocknetes Material in geringen Mengen verwenden
- • Pflanzen außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren aufbewahren
- • Bei der Handhabung Hautkontakt mit dem Harz der Pflanze möglichst vermeiden
Behandlung & Prognose
- • Dekontamination (Entfernung von Pflanzenresten, Magenspülung bei entsprechender Indikation)
- • Symptomatische Therapie nach ärztlicher oder tierärztlicher Anweisung
- • Dauerhafte Überwachung der Organfunktionen von Niere, Leber und Atemwege
Professionelle Toxikologie
• Ätherische Öle reizen unmittelbar Schleimhäute und den Magen-Darm-Trakt
• Enthaltene Diterpene wirken nephrotoxisch (nierenschädigend) und neurotoxisch (nervenschädigend)
• Isocupressinsäure löst bei trächtigen Weidetieren Fehlgeburten aus
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.


