Katzenbart giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 3 Min. Lesezeit| 1,597 fanden dies hilfreich
Katzenbart
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Keine giftigen Pflanzenbestandteile bei Katzenbart, aber die Fütterung für alle Tierarten ist ungeeignet.

2

Es besteht Verwechslungsgefahr mit der giftigen Weißen Lupine, die schwere Vergiftungen verursachen kann.

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Andere optisch ähnliche Arten sind zwar ungiftig, aber ebenfalls nicht als Tierfutter geeignet.

Häufige Fragen

Ist Katzenbart giftig für Menschen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome bei üblicher Verwendung, bei sehr großen Mengen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. (Ungiftig)

Ist Katzenbart giftig für Katzen?

Keine schweren Vergiftungssymptome, Aufnahme größerer Mengen kann leichte Verdauungsstörungen wie Durchfall verursachen. (Ungiftig)

Ist Katzenbart giftig für Hunde?

Keine toxischen Reaktionen bekannt, eventuell leichte Magenreizung bei Verzehr sehr großer Mengen der Pflanze. (Ungiftig)

Ist Katzenbart giftig für Pferde?

Keine nachgewiesenen Vergiftungsfälle, Fütterung ist aber ungeeignet und kann Verdauungsstörungen hervorrufen. (Ungiftig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome bei üblicher Verwendung, bei sehr großen Mengen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Katzen
Ungiftig

Keine schweren Vergiftungssymptome, Aufnahme größerer Mengen kann leichte Verdauungsstörungen wie Durchfall verursachen.

Hunde
Ungiftig

Keine toxischen Reaktionen bekannt, eventuell leichte Magenreizung bei Verzehr sehr großer Mengen der Pflanze.

Pferde
Ungiftig

Keine nachgewiesenen Vergiftungsfälle, Fütterung ist aber ungeeignet und kann Verdauungsstörungen hervorrufen.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileKeine giftigen Pflanzenbestandteile. Die gesamte Pflanze ist dennoch nicht als Futter für Tiere geeignet.
VergiftungswegAufnahme über den Mund durch Verzehr von Pflanzenteilen.
Giftige InhaltsstoffeÄtherische Öle; Flavonoide; Rosmarinsäure; Kaliumsalze

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie restliche Pflanzenbestandteile aus dem Maul der betroffenen Person oder des Tieres.
  • • Spülen Sie den Mund mit sauberem, kühlem Wasser aus.
  • • Geben Sie bei kleinen aufgenommenen Mengen ausreichend Flüssigkeit zu sich.
  • • Beobachten Sie den Betroffenen in den folgenden 24 Stunden auf eventuelle Verdauungsbeschwerden.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn nach Aufnahme anhaltende Erbrechen, Durchfall oder auffällige Verhaltensänderungen auftreten.
  • • Wenn Unsicherheit besteht, ob es sich um Katzenbart oder die giftige Weiße Lupine handelt.
  • • Wenn bei kleinen Tieren oder Jungtieren größere Mengen der Pflanze aufgenommen wurden.

Prävention

  • • Bestimmen Sie Pflanzen eindeutig, bevor Sie sie in Bereichen aufstellen, zu denen Tiere Zugang haben.
  • • Informieren Sie sich über die Merkmale der giftigen Weißen Lupine, um Verwechslungen auszuschließen.
  • • Füttern Sie Tiere nur mit explizit als futtergeeignet ausgewiesenen Pflanzen.

Behandlung & Prognose

  • • Bei leichten Verdauungsbeschwerden reicht in der Regel eine symptomatische Behandlung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr.
  • • Bei nachgewiesener Verwechslung mit Weißer Lupine ist sofort eine spezifische Vergiftungsbehandlung durch Fachpersonal erforderlich.
  • • Bei anhaltenden Beschwerden sollte eine ärztliche oder tierärztliche Kontrolle erfolgen.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameOrthosiphon aristatus (Blume) Miq.; Ocimum aristatum Blume; Orthosiphon aristatus (Blume) Miq. var. aristatus; Orthosiphon stamineus Benth. var. angustifolia Benth.
AliasnamenIndischer Nierentee、Javatee
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Magen-Darm-Trakt (nur bei Aufnahme sehr großer Mengen)
Wirkmechanismus

• Keine bekannten toxischen Wirkmechanismen bei üblicher Verwendung.

• Sehr große Mengen können durch den hohen Ballaststoffgehalt leichte Reizungen des Magen-Darm-Trakts verursachen.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kaninchen und Nagetiere: Keine bekannten Vergiftungsfälle, Fütterung wird aber aufgrund fehlender futtertechnischer Eignung nicht empfohlen.
Ziervögel: Keine nachgewiesene Toxizität, Aufnahme größerer Mengen kann aber Verdauungsstörungen verursachen.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Orthosiphon-Arten Orthosiphon spp.
Sehr ähnliches Erscheinungsbild, sind ebenfalls ungiftig, aber nicht als Tierfutter geeignet.
Spinnenblume Cleome spinosa
Optisch teilweise ähnlich, ungiftig, aber ebenfalls nicht für die Fütterung von Tieren geeignet.
Weiße Lupine Lupinus albus
Teilweise ähnliche Blattform, diese Art ist giftig, Verwechslung kann zu schweren Vergiftungen führen.
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Verwandte giftige Pflanzen

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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