Ysopblättriger Weiderich giftig?

Die gesamte Pflanze ist stark giftig, die genauen toxischen Inhaltsstoffe sind bislang nicht abschließend geklärt.
Bei Schafen und Rindern tritt 2 bis 14 Tage nach Verzehr schweres Leber- und/oder Nierenversagen auf.
Die Mortalitätsrate liegt bei Kühen bei 6,7 bis 33 %, bei Schafen bei 1 bis 20 %.
Häufige Fragen
Ist Ysopblättriger Weiderich giftig für Menschen?
Keine bekannten toxischen Symptome bei Menschen dokumentiert, Verzehr wird grundsätzlich abgeraten. (Gering)
Ist Ysopblättriger Weiderich giftig für Katzen?
Keine ausreichenden Daten zu toxischen Wirkungen bei Katzen vorhanden. (Gering)
Ist Ysopblättriger Weiderich giftig für Hunde?
Keine ausreichenden Daten zu toxischen Wirkungen bei Hunden vorhanden. (Gering)
Ist Ysopblättriger Weiderich giftig für Pferde?
Keine ausreichenden Daten zu toxischen Wirkungen bei Pferden vorhanden. (Gering)
Giftigkeitsdetails
Keine bekannten toxischen Symptome bei Menschen dokumentiert, Verzehr wird grundsätzlich abgeraten.
Keine ausreichenden Daten zu toxischen Wirkungen bei Katzen vorhanden.
Keine ausreichenden Daten zu toxischen Wirkungen bei Hunden vorhanden.
Keine ausreichenden Daten zu toxischen Wirkungen bei Pferden vorhanden.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Sofort alle verbliebenen Pflanzenteile aus dem Maul des betroffenen Tieres entfernen.
- • Kein selbstständiges Herbeiführen von Erbrechen ohne ausdrückliche tierärztliche Anweisung.
- • Sofort Kontakt zu einem Tierarzt aufnehmen und den Verdacht der Pflanzenaufnahme mitteilen.
Sofort Tierarzt rufen
- • Wenn eine Aufnahme der Pflanze durch Weidetiere oder Haustiere vermutet wird.
- • Wenn erste Symptome wie Apathie, Appetitlosigkeit oder Bewegungsstörungen der Hinterbeine auftreten.
- • Wenn nach Kontakt mit der Pflanze Gelbsucht (Ikterus) oder Überempfindlichkeit gegen Licht festgestellt wird.
Prävention
- • Weideflächen regelmäßig auf Vorkommen des Ysopblättrigen Weiderichs kontrollieren und gefundene Pflanzen vollständig entfernen.
- • Kontaminierte Futterbestände sofort austauschen und nicht mehr an Tiere verfüttern.
- • Haustiere von bekannten Vorkommen der giftigen Pflanze fernhalten.
Behandlung & Prognose
- • Durchführung einer symptomatischen Therapie nach tierärztlicher Anweisung.
- • Sofortiger Wechsel des Futters bei nachgewiesener Kontamination.
- • Unterstützende Therapie zur Stabilisierung der Leber- und Nierenfunktion bei Bedarf.
Professionelle Toxikologie
• Die genaue Wirkungsweise ist bislang nicht abschließend geklärt.
• Es wird vermutet, dass enthaltene Taninne und deren Stoffwechselprodukte Leber- und Nierenzellen nachhaltig schädigen.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.