Elefantenohr giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 4,407 fanden dies hilfreich
Elefantenohr
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Alle Bestandteile der Pflanze enthalten giftige Alkaloide, die sowohl bei Einnahme als auch bei Hautkontakt schädlich wirken.

2

Vergiftungserscheinungen reichen von Magen-Darm-Beschwerden bis zu Herzrhythmusstörungen, Krämpfen und Bewegungsstörungen.

3

Bei Verdacht auf Vergiftung ist sofort eine medizinische bzw. tierärztliche Abklärung erforderlich.

Häufige Fragen

Ist Elefantenohr giftig für Menschen?

Erbrechen, Durchfall, Koliken, Herzrhythmusstörungen, Ataxie, Krämpfe, Zittern, niedriger Herzschlag, niedriger Blutdruck (Stark)

Ist Elefantenohr giftig für Katzen?

Keine spezifischen Studiendaten vorhanden, aber aufgrund des Giftgehalts ist mit vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen bei Einnahme auszugehen. (Mäßig)

Ist Elefantenohr giftig für Hunde?

Allgemeine Symptome: Erbrechen, Durchfall, Koliken, Herzrhythmusstörungen, Ataxie, Krämpfe, Zittern, niedriger Herzschlag, niedriger Blutdruck; Einzelfall von allergischer Dermatitis mit Hautrötungen, Pusteln, Haarausfall und Lichenifikation beschrieben. (Stark)

Ist Elefantenohr giftig für Pferde?

Keine spezifischen Studiendaten vorhanden, aber Einnahme größerer Mengen führt voraussichtlich zu schweren Vergiftungserscheinungen. (Mäßig)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Stark

Erbrechen, Durchfall, Koliken, Herzrhythmusstörungen, Ataxie, Krämpfe, Zittern, niedriger Herzschlag, niedriger Blutdruck

Katzen
Mäßig

Keine spezifischen Studiendaten vorhanden, aber aufgrund des Giftgehalts ist mit vergleichbaren Symptomen wie bei Menschen bei Einnahme auszugehen.

Hunde
Stark

Allgemeine Symptome: Erbrechen, Durchfall, Koliken, Herzrhythmusstörungen, Ataxie, Krämpfe, Zittern, niedriger Herzschlag, niedriger Blutdruck; Einzelfall von allergischer Dermatitis mit Hautrötungen, Pusteln, Haarausfall und Lichenifikation beschrieben.

Pferde
Mäßig

Keine spezifischen Studiendaten vorhanden, aber Einnahme größerer Mengen führt voraussichtlich zu schweren Vergiftungserscheinungen.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileGanze Pflanze, alle Bestandteile sind giftig
VergiftungswegEinnahme von Pflanzenteilen, Hautkontakt mit Pflanzensaft
Giftige InhaltsstoffeLycorin; Tazzettin; Haemanthamin; Hippeastrin; Galanthamin; Montanin; Hippacin; Pancracin; Narciclasin

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Bei Einnahme: Mund von verbliebenen Pflanzenteilen reinigen, kein Erbrechen ohne ärztliche Anweisung herbeiführen.
  • • Bei Hautkontakt: Betroffene Stellen umgehend mit reichlich Wasser und Seife waschen.
  • • Eigenständige Medikamentengabe ohne medizinische Beratung vermeiden.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei nachgewiesener oder vermuteter Einnahme von Pflanzenteilen.
  • • Wenn Symptome wie Erbrechen, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen oder Hautreaktionen nach Kontakt auftreten.
  • • Bei auffällig niedrigem Herzschlag oder Bewusstseinsstörungen.

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern, Hunden, Katzen und Pferden aufstellen.
  • • Bei Pflege der Pflanze Handschuhe tragen, um Hautkontakt mit dem Pflanzensaft zu vermeiden.
  • • Keine Teile der Pflanze essen oder auf die Haut reiben.

Behandlung & Prognose

  • • Durchführung von Dekontaminationsmaßnahmen wie Aktivkohlegabe bei Einnahme innerhalb der ersten 2 Stunden.
  • • Symptomatische Therapie entsprechend den auftretenden Beschwerden.
  • • Gabe von Atropin bei vorliegender Bradykardie (niedriger Herzschlag).
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameHaemanthus albiflos Jacq.; Haemanthus albomaculatus Baker
AliasnamenBlutblume、Weißblütige Haemanthus
Giftigkeitsgrad
MenschenStark
KatzenMäßig
HundeStark
PferdeMäßig
Zielorgane
Magen-Darm-TraktHerzNervensystemHaut
Wirkmechanismus

• Enthaltene Alkaloide reizen den Magen-Darm-Trakt, beeinträchtigen die Nervenfunktion und stören die Herzaktivität.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Hund: Neben allgemeinen Vergiftungserscheinungen wurden Einzelfälle von allergischer Dermatitis nach Kontakt mit der Pflanze nachgewiesen.
Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine spezifischen Daten vorhanden, aber aufgrund des Giftgehalts ist von einer hohen Vergiftungsgefahr bei Einnahme auszugehen.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Haemanthus-Arten Haemanthus spp.
Optisch für Laien kaum unterscheidbar, weisen ebenfalls vergleichbare Giftgehalte auf.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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