Deutscher Ginster giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 2,886 fanden dies hilfreich
Genista germanica L.
1

Alle Teile des Deutschen Ginsters sind uneingeschränkt giftig für Menschen und potenziell für Haustiere.

2

Die Toxizität reicht von schwach giftig (+) bis stark giftig (++) je nach aufgenommener Menge.

3

Es besteht hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Arten der Gattung Genista.

Häufige Fragen

Ist Deutscher Ginster giftig für Menschen?

Keine spezifischen Daten veröffentlicht, analog zu verwandten Arten mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen bei hohen Dosen. (Mäßig)

Ist Deutscher Ginster giftig für Katzen?

Keine spezifischen Toxizitätsdaten vorhanden, potenziell Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Schwäche nach Einnahme von Pflanzenteilen. (Gering)

Ist Deutscher Ginster giftig für Hunde?

Keine spezifischen Toxizitätsdaten vorhanden, potenziell Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Schwäche nach Einnahme von Pflanzenteilen. (Gering)

Ist Deutscher Ginster giftig für Pferde?

Keine spezifischen Toxizitätsdaten vorhanden, potenziell Magen-Darm-Beschwerden, Fütterungsverweigerung und Leistungseinbußen nach Einnahme. (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Mäßig

Keine spezifischen Daten veröffentlicht, analog zu verwandten Arten mögliche Symptome: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen bei hohen Dosen.

Katzen
Gering

Keine spezifischen Toxizitätsdaten vorhanden, potenziell Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Schwäche nach Einnahme von Pflanzenteilen.

Hunde
Gering

Keine spezifischen Toxizitätsdaten vorhanden, potenziell Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Schwäche nach Einnahme von Pflanzenteilen.

Pferde
Gering

Keine spezifischen Toxizitätsdaten vorhanden, potenziell Magen-Darm-Beschwerden, Fütterungsverweigerung und Leistungseinbußen nach Einnahme.

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileDie gesamte Pflanze
VergiftungswegHauptsächlich orale Aufnahme durch Verschlucken von Pflanzenteilen, selten Hautreaktionen bei empfindlichen Personen.
Giftige InhaltsstoffeGenauere Angaben zu Inhaltsstoffen siehe Cytisus scoparius, Literatur: Dietl W. & Jorquera M. (2003) Wiesen- und Alpenpflanzen, Agrarverlag FAL Reckenholz, ISBN 3-7040-1994-1, S. 86-87

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Sofortige Entfernung verbliebener Pflanzenteile aus Mund oder Maul der betroffenen Person / des Tieres.
  • • Kein eigenständiges Erbrechen herbeiführen, es sei denn, dies wird von Arzt / Tierarzt angeordnet.
  • • Dokumentieren der aufgenommenen Pflanzenmenge und des Zeitpunkts der Einnahme für die medizinische Beratung.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei nachgewiesener oder vermuteter Einnahme von Pflanzenteilen durch Katzen, Hunde oder Pferde.
  • • Wenn nach Kontakt oder Einnahme Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Schwäche oder Atembeschwerden auftreten.
  • • Bei Unsicherheit über die Identität der aufgenommenen Pflanze.

Prävention

  • • Halten Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.
  • • Lernen Sie giftige Pflanzen in Ihrer Umgebung kennen, um Verwechslungen mit ungiftigen Arten zu vermeiden.
  • • Füttern Sie keine wild gesammelten Pflanzen an Weidetiere, ohne deren Unbedenklichkeit zu bestätigen.

Behandlung & Prognose

  • • Symptomatische Therapie durch Arzt oder Tierarzt je nach Schwere der Symptome.
  • • Ggf. Gabe von Aktivkohle zur Bindung giftiger Substanzen bei kürzlich erfolgter Einnahme.
  • • Überwachung der Herzfunktion bei hohen aufgenommenen Mengen, da verwandte Arten herzwirksame Substanzen enthalten.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameGenista germanica L.
Aliasnamen
Giftigkeitsgrad
MenschenMäßig
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktHerz-Kreislauf-SystemLeber (bei hohen Dosen)
Wirkmechanismus

• Giftige Alkaloide und Flavonoide (analog zu verwandten Genista-Arten) wirken auf den Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislauf-System.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Rinder: Potenzielle Toxizität nach Aufnahme größerer Mengen, Magen-Darm-Beschwerden und Herzrhythmusstörungen möglich.
Schafe und Ziegen: Ähnliches Risikoprofil wie bei Pferden, keine spezifischen Untersuchungsergebnisse vorhanden.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Genista-Arten Genista spp.
Hohe visuelle Ähnlichkeit im Wuchs und der gelben Blütenform; Unterscheidung ist nur durch genaue morphologische Analyse von Blättern, Stielen und Früchten möglich.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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