Kletterficus giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 4 Min. Lesezeit| 1,845 fanden dies hilfreich
Kletterficus
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Alle Bestandteile des Kletterficus sind giftig, er enthält für alle Ficus-Arten typische Triterpene und Proteasen (Ficine).

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Bei Aufnahme treten zunächst Erbrechen und Durchfall auf, größere Mengen können Krämpfe und Lähmungen verursachen.

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Die Behandlung erfolgt über Dekontamination und symptomatische Therapie, bei schweren Symptomen ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.

Häufige Fragen

Ist Kletterficus giftig für Menschen?

Erbrechen, Durchfall, bei Einnahme großer Mengen möglicherweise Krämpfe und Paralyse (Gering)

Ist Kletterficus giftig für Katzen?

Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, potenzielle Giftigkeit bei Einnahme wird angenommen, Symptome vergleichbar mit denen bei Menschen (Gering)

Ist Kletterficus giftig für Hunde?

Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, potenzielle Giftigkeit bei Einnahme wird angenommen, Symptome vergleichbar mit denen bei Menschen (Gering)

Ist Kletterficus giftig für Pferde?

Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, potenzielle Giftigkeit bei Einnahme wird angenommen, Symptome vergleichbar mit denen bei Menschen (Gering)

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Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Erbrechen, Durchfall, bei Einnahme großer Mengen möglicherweise Krämpfe und Paralyse

Katzen
Gering

Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, potenzielle Giftigkeit bei Einnahme wird angenommen, Symptome vergleichbar mit denen bei Menschen

Hunde
Gering

Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, potenzielle Giftigkeit bei Einnahme wird angenommen, Symptome vergleichbar mit denen bei Menschen

Pferde
Gering

Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, potenzielle Giftigkeit bei Einnahme wird angenommen, Symptome vergleichbar mit denen bei Menschen

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileGanze Pflanze
VergiftungswegOrale Aufnahme von Pflanzenteilen, Kontakt mit dem pflanzlichen Milchsaft
Giftige InhaltsstoffeTriterpene; Serrat-3-on; Pentacontanyldecanoat; Friedelin; β-Sitosterol; Calotropenylacetat; Methylmaslinat; Lupeolacetat; Ficin A; Ficin B; Ficin C; Ficin D1; Ficin D2; 5-Methoxypsoralen; 8-Methoxypsoralen (Methoxsalen)

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie verbliebene Pflanzenteile umgehend aus Mund und Rachen der betroffenen Person/des Tieres.
  • • Spülen Sie den Mund mit reichlich kaltem Wasser aus.
  • • Verabreichen Sie bei wachem Bewusstsein aufgelöste Aktivkohle.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn Erbrechen, Durchfall oder anhaltende Bauchschmerzen nach Einnahme auftreten.
  • • Wenn Krämpfe, Lähmungserscheinungen oder Bewusstseinsstörungen beobachtet werden.
  • • Wenn nachweislich größere Mengen der Pflanze aufgenommen wurden.

Prävention

  • • Halten Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.
  • • Tragen Sie beim Umgang mit der Pflanze Handschuhe, um Kontakt mit dem giftigen Milchsaft zu vermeiden.
  • • Informieren Sie alle Haushaltsmitglieder über die Giftigkeit der Pflanze.

Behandlung & Prognose

  • • Durchführen einer medizinischen Dekontamination bei frischer Einnahme großer Mengen.
  • • Symptomatische Therapie zur Linderung von Erbrechen, Durchfall und Krämpfen.
  • • Kontrolle der Vitalfunktionen bei Auftreten von Lähmungserscheinungen.
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameFicus pumila L.; Ficus repens Rottler
AliasnamenKletterfeige、Fico rampicante
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
Magen-Darm-TraktNervensystem (bei Aufnahme großer Mengen)
Wirkmechanismus

• Irritierende Wirkung der enthaltenen Proteasen auf die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts.

• Systemische Wirkung von Triterpenen bei Aufnahme großer Mengen, die neuromuskuläre Symptome verursachen können.

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Nagetiere: Potenziell giftig bei Einnahme, es wird von Magen-Darm-Beschwerden und ggf. Nervensymptomen ausgegangen.
Vögel: Keine spezifischen Studiendaten verfügbar, Einnahme von Pflanzenteilen sollte unbedingt vermieden werden.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Benjaminfeige Ficus benjamina L.
Gehört ebenfalls zur Gattung Ficus, hat bei Jungpflanzen ähnliche Blattformen, unterscheidet sich durch höheren Wuchs und glänzendere Blätter.
Echte Feige Ficus carica L.
Gehört zur gleichen Gattung, enthält zusätzlich Furanocumarine im Milchsaft, unterscheidet sich durch deutlich größere Blätter und essbare Früchte.
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Verwandte giftige Pflanzen

Benjaminfeige
Benjaminfeige
Ficus benjamina L.
Schwach bis mäßig giftig
Echte Feige
Echte Feige
Ficus carica L.
Schwach giftig (+)
Gummibaum
Gummibaum
Ficus elastica Roxb. ex Hornem.
Schwach giftig (+)

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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