Afrikanische Feige giftig?

Alle Teile der Pflanze sind giftig, sie enthält für Ficus-Arten typische Inhaltsstoffe wie Triterpene und das Protease-Gemisch Ficin.
Bei Verzehr treten üblicherweise Erbrechen und Durchfall auf, große Mengen können Krämpfe und Lähmungen verursachen.
Die Giftigkeit wird als niedrig eingestuft, die Therapie erfolgt dekontaminierend und symptomatisch.
Häufige Fragen
Ist Afrikanische Feige giftig für Menschen?
Erbrechen, Durchfall; bei Einnahme sehr großer Mengen möglicherweise Krämpfe und Paralyse (Gering)
Ist Afrikanische Feige giftig für Katzen?
Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf (Gering)
Ist Afrikanische Feige giftig für Hunde?
Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf (Gering)
Ist Afrikanische Feige giftig für Pferde?
Keine spezifischen Daten verfügbar, Verzehr größerer Mengen führt wahrscheinlich zu Magen-Darm-Beschwerden (Gering)
Giftigkeitsdetails
Erbrechen, Durchfall; bei Einnahme sehr großer Mengen möglicherweise Krämpfe und Paralyse
Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf
Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf
Keine spezifischen Daten verfügbar, Verzehr größerer Mengen führt wahrscheinlich zu Magen-Darm-Beschwerden
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Entfernen Sie verbliebene Pflanzenteile aus dem Mund/Rachen der betroffenen Person/des Tieres.
- • Geben Sie bei Verzehr kleiner Mengen ausreichend stilles Wasser zum Trinken.
- • Vermeiden Sie das herbeiführen von Erbrechen, außer dies wird von medizinischem Personal empfohlen.
Sofort Tierarzt rufen
- • Bei Auftreten von Krämpfen, Lähmungserscheinungen oder anhaltendem Erbrechen/Durchfall.
- • Bei Verzehr großer Mengen der Pflanze, besonders bei Kleinkindern oder kleinen Haustieren.
- • Bei starken Reizungen des Auges oder der Schleimhäute nach Kontakt mit dem Pflanzensaft.
Prävention
- • Stellen Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren auf.
- • Tragen Sie bei der Pflege Handschuhe, um Kontakt mit dem reizenden Milchsaft zu vermeiden.
- • Informieren Sie alle Haushaltsmitglieder über die giftige Eigenschaft der Pflanze.
Behandlung & Prognose
- • Dekontaminationsmaßnahmen wie Aktivkohlegabe bei frischem Verzehr großer Mengen.
- • Symptomatische Therapie zur Linderung von Erbrechen, Durchfall und Krämpfen.
- • Kontrolle der Vitalwerte bei Auftreten schwerer Symptome.
Professionelle Toxikologie
• Das Protease-Gemisch Ficin reizt die Schleimhäute und den Magen-Darm-Trakt
• Triterpene verstärken die toxische Wirkung bei Aufnahme höherer Dosen und können Nervensystembeschwerden auslösen
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.