Afrikanische Feige giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 3 Min. Lesezeit| 1,275 fanden dies hilfreich
Afrikanische Feige
1

Alle Teile der Pflanze sind giftig, sie enthält für Ficus-Arten typische Inhaltsstoffe wie Triterpene und das Protease-Gemisch Ficin.

2

Bei Verzehr treten üblicherweise Erbrechen und Durchfall auf, große Mengen können Krämpfe und Lähmungen verursachen.

3

Die Giftigkeit wird als niedrig eingestuft, die Therapie erfolgt dekontaminierend und symptomatisch.

Häufige Fragen

Ist Afrikanische Feige giftig für Menschen?

Erbrechen, Durchfall; bei Einnahme sehr großer Mengen möglicherweise Krämpfe und Paralyse (Gering)

Ist Afrikanische Feige giftig für Katzen?

Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf (Gering)

Ist Afrikanische Feige giftig für Hunde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf (Gering)

Ist Afrikanische Feige giftig für Pferde?

Keine spezifischen Daten verfügbar, Verzehr größerer Mengen führt wahrscheinlich zu Magen-Darm-Beschwerden (Gering)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Erbrechen, Durchfall; bei Einnahme sehr großer Mengen möglicherweise Krämpfe und Paralyse

Katzen
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf

Hunde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, bei Ficus-Arten treten typischerweise Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall nach Kontakt/Verzehr auf

Pferde
Gering

Keine spezifischen Daten verfügbar, Verzehr größerer Mengen führt wahrscheinlich zu Magen-Darm-Beschwerden

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileGanze Pflanze
VergiftungswegVerzehr von Pflanzenteilen, Kontakt mit dem reizenden Pflanzensaft
Giftige InhaltsstoffeTriterpene; Proteasen (Ficin A, B, C, D1, D2)

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Entfernen Sie verbliebene Pflanzenteile aus dem Mund/Rachen der betroffenen Person/des Tieres.
  • • Geben Sie bei Verzehr kleiner Mengen ausreichend stilles Wasser zum Trinken.
  • • Vermeiden Sie das herbeiführen von Erbrechen, außer dies wird von medizinischem Personal empfohlen.

Sofort Tierarzt rufen

  • • Bei Auftreten von Krämpfen, Lähmungserscheinungen oder anhaltendem Erbrechen/Durchfall.
  • • Bei Verzehr großer Mengen der Pflanze, besonders bei Kleinkindern oder kleinen Haustieren.
  • • Bei starken Reizungen des Auges oder der Schleimhäute nach Kontakt mit dem Pflanzensaft.

Prävention

  • • Stellen Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren auf.
  • • Tragen Sie bei der Pflege Handschuhe, um Kontakt mit dem reizenden Milchsaft zu vermeiden.
  • • Informieren Sie alle Haushaltsmitglieder über die giftige Eigenschaft der Pflanze.

Behandlung & Prognose

  • • Dekontaminationsmaßnahmen wie Aktivkohlegabe bei frischem Verzehr großer Mengen.
  • • Symptomatische Therapie zur Linderung von Erbrechen, Durchfall und Krämpfen.
  • • Kontrolle der Vitalwerte bei Auftreten schwerer Symptome.
Notfall? PlantFun öffnen für KI-SofortberatungApp laden

Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameFicus cyathistipula Warb.
AliasnamenMaulbeerbaum
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenGering
HundeGering
PferdeGering
Zielorgane
SchleimhäuteMagen-Darm-TraktNervensystem (bei hohen Dosen)
Wirkmechanismus

• Das Protease-Gemisch Ficin reizt die Schleimhäute und den Magen-Darm-Trakt

• Triterpene verstärken die toxische Wirkung bei Aufnahme höherer Dosen und können Nervensystembeschwerden auslösen

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinnager (Kaninchen, Meerschweinchen): Verzehr größerer Mengen kann Magen-Darm-Störungen und Schwäche verursachen
Ziervögel: Keine spezifischen Daten verfügbar, Verzehr großer Mengen wird als bedenklich eingestuft
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Benjaminfeige Ficus benjamina
Gehört ebenfalls zur Gattung Ficus, hat ähnliche Wuchsform und ist auch schwach giftig. Unterscheidung anhand der deutlich kleineren, spitzeren Blätter der Benjaminfeige.
Echte Feige Ficus carica
Gehört zur gleichen Gattung, bildet essbare Früchte aus, enthält zusätzlich Furanocumarine im Milchsaft und ist damit etwas giftiger als die Afrikanische Feige.
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

Verwandte giftige Pflanzen

Gummibaum
Gummibaum
Ficus elastica
Schwach giftig
Benjaminfeige
Benjaminfeige
Ficus benjamina
Schwach giftig
Schwarze Maulbeere
Schwarze Maulbeere
Morus nigra
Schwach giftig (unreife Früchte und Blätter)

PlantFun App herunterladen

Pflanzen effektiv identifizieren, anbauen und pflegen!

Sofort-Pflanzenerkennung

Fotografieren und Pflanzen sofort bestimmen.

Smarte Pflege-Erinnerungen

Gieß- und Pflegepläne automatisch erstellen.

Gift- & Krankheitsdiagnose

Giftpflanzen und Schädlinge erkennen mit Behandlungsvorschlägen.

Download on the App Store

Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

Pflanzen-Wiki ansehen Pflegeanleitung Pflanzenbestimmung Nutzung & Kultur
PlantFun

PlantFun

⭐ 4.9 Bewertung · KI-Giftcheck

App laden