Zimmeraralie giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 1,367 fanden dies hilfreich
Zimmeraralie
1

Gemäß ASPCA grundsätzlich ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde, keine dokumentierten Vergiftungsfälle in Fachliteratur

2

Enthält Saponine, ist aber nicht als Futter für Tiere geeignet

3

Bei sensiblen Menschen kann Hautkontakt zu den enthaltenen Polyinen Kontaktdermatitis auslösen

Häufige Fragen

Ist Zimmeraralie giftig für Menschen?

Mögliche lokale Hautrötungen, Juckreiz und Bläschenbildung bei direktem Kontakt zu Polyinen der Pflanze (Gering)

Ist Zimmeraralie giftig für Katzen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Pflanze ist ungiftig (Ungiftig)

Ist Zimmeraralie giftig für Hunde?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Pflanze ist ungiftig (Ungiftig)

Ist Zimmeraralie giftig für Pferde?

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Pflanze ist ungiftig (Ungiftig)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Gering

Mögliche lokale Hautrötungen, Juckreiz und Bläschenbildung bei direktem Kontakt zu Polyinen der Pflanze

Katzen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Pflanze ist ungiftig

Hunde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Pflanze ist ungiftig

Pferde
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome, Pflanze ist ungiftig

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileAlle Pflanzenteile enthalten Saponine, es gibt aber keine nachgewiesenen Vergiftungsfälle bei Tieren. Die Pflanze ist nicht als Tierfutter geeignet.
VergiftungswegDirekter Hautkontakt (bei Menschen möglicherweise reizend), orale Aufnahme bei Tieren ohne nachgewiesene schädliche Wirkung
Giftige InhaltsstoffeSaponine; Polyine

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Bei oraler Aufnahme großer Mengen durch Tiere: Maul vorsichtig mit lauwarmem Wasser ausspülen
  • • Bei Hautkontakt bei Menschen: Betroffene Stelle umgehend mit Wasser und Seife gründlich abwaschen
  • • Bei leichten Hautreaktionen: Kühle, feuchte Umschläge anwenden, um Juckreiz zu lindern

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier nach Aufnahme größerer Mengen ungewöhnliche Symptome wie Erbrechen oder Appetitlosigkeit zeigt
  • • Wenn Symptome länger als 24 Stunden anhalten
  • • Bei Unsicherheit bezüglich der aufgenommenen Pflanzenmenge oder der Pflanzenart

Prävention

  • • Pflanze außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufstellen, um ungewollten Hautkontakt zu vermeiden
  • • Pflanze nicht als Futter für Haustiere oder Nutztiere verwenden
  • • Bei Umtopfen oder Gartenarbeit mit der Pflanze Schutzhandschuhe tragen

Behandlung & Prognose

  • • Bei anhaltenden Hautreaktionen bei Menschen: Konsultation eines Hautarztes, ggf. Anwendung antihistaminischer Salben
  • • Bei Tieren mit unüblichen Symptomen nach Aufnahme: Symptomatische Behandlung durch den Tierarzt nach Ausschluss anderer Ursachen
  • • Keine spezifische Gegenmittel notwendig, da die Pflanze grundsätzlich ungiftig ist
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameFatsia japonica
AliasnamenFormosa Reisbaum、Glänzblättrige Papierpflanze、Großblättrige Papierpflanze
Giftigkeitsgrad
MenschenGering
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Haut (bei Menschen)Magen-Darm-Trakt (bei sehr hoher oraler Aufnahme, unbestätigt)
Wirkmechanismus

• Polyine in der Pflanze lösen bei sensiblen Menschen bei direktem Hautkontakt eine allergische Kontaktdermatitis aus

• Saponine führen bei oraler Aufnahme sehr großer Mengen möglicherweise zu leichten Magen-Darm-Reizungen, es liegen aber keine nachgewiesenen Fälle vor

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Aufnahme größerer Mengen sollte aber vermieden werden, da Saponine leichte Magenreize auslösen können.
Vögel: Keine nachgewiesenen toxischen Wirkungen bei Vögeln, Fütterung der Pflanze wird aber nicht empfohlen.
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Andere Aralia-Arten Aralia spp.
Optisch sehr ähnlich, ebenfalls grundsätzlich ungiftig. Unterscheiden sich meist durch kleinere Blattspreiten und stärker verzweigte Stängel.
Schefflera-Arten (Strahlenaralie) Schefflera spp.
Sehr ähnliche Blattform, aber leicht giftig für Haustiere. Unterscheiden sich durch kleinere, strahlenförmig angeordnete Einzelblätter.
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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