Rauzähniger Schachtelhalm giftig?

Der Alkaloidgehalt bleibt beim Trocknen unverändert, er ist im Sommer und am Ende der Wachstumsphase am höchsten.
Die gesamte Pflanze ist giftig, bei Pferden verursacht sie unter anderem Vitamin B1-Mangel und die sogenannte Taumelkrankheit.
Es besteht Verwechslungsgefahr mit anderen Schachtelhalm-Arten, die ebenfalls teilweise giftig sind.
Häufige Fragen
Ist Rauzähniger Schachtelhalm giftig für Menschen?
Keine spezifischen Daten zur Vergiftung bei Menschen vorhanden, bei Aufnahme unverzüglich einen Arzt konsultieren. (Gering)
Ist Rauzähniger Schachtelhalm giftig für Katzen?
Keine spezifischen Daten zur Vergiftung bei Katzen vorhanden, bei Aufnahme unverzüglich einen Tierarzt konsultieren. (Gering)
Ist Rauzähniger Schachtelhalm giftig für Hunde?
Keine spezifischen Daten zur Vergiftung bei Hunden vorhanden, bei Aufnahme unverzüglich einen Tierarzt konsultieren. (Gering)
Ist Rauzähniger Schachtelhalm giftig für Pferde?
Fressunlust, Abmagerung, reduzierte Milchleistung, Diarrhoe, neurologische Störungen, Taumelkrankheit durch Vitamin B1-Mangel, Koordinationsstörungen, Paralyse der Hinterhand, Erblindung, im schweren Fall zentrale Krämpfe und Tod. (Stark)
Giftigkeitsdetails
Keine spezifischen Daten zur Vergiftung bei Menschen vorhanden, bei Aufnahme unverzüglich einen Arzt konsultieren.
Keine spezifischen Daten zur Vergiftung bei Katzen vorhanden, bei Aufnahme unverzüglich einen Tierarzt konsultieren.
Keine spezifischen Daten zur Vergiftung bei Hunden vorhanden, bei Aufnahme unverzüglich einen Tierarzt konsultieren.
Fressunlust, Abmagerung, reduzierte Milchleistung, Diarrhoe, neurologische Störungen, Taumelkrankheit durch Vitamin B1-Mangel, Koordinationsstörungen, Paralyse der Hinterhand, Erblindung, im schweren Fall zentrale Krämpfe und Tod.
Giftigkeits-Snapshot
Erste Hilfe & Prävention
Erste 30 Minuten
- • Verbliebene Pflanzenteile sofort aus dem Maul des betroffenen Tieres entfernen.
- • Futter- und Wasseraufnahme vorerst stoppen.
- • Kein Erbrechen herbeiführen ohne vorherige Rücksprache mit einem Tierarzt.
Sofort Tierarzt rufen
- • Wenn das Tier nachweislich Teile der Pflanze gefressen hat, auch ohne sofort sichtbare Symptome.
- • Bei Auftreten von ersten Symptomen wie Fressunlust, Unruhe oder Koordinationsstörungen.
- • Bei schweren Symptomen wie Paralyse, Krämpfen oder Erblindung sofort einen Notarzt rufen.
Prävention
- • Futter und Heu regelmäßig auf Bestandteile von Schachtelhalmen kontrollieren.
- • Weiden vollständig von Schachtelhalm-Beständen befreien.
- • Bei möglicher Kontamination des Futters eine zusätzliche Gabe von Vitamin B1 vornehmen.
Behandlung & Prognose
- • Dekontamination und symptomatische Therapie gemäß geltendem Notfalltherapieprotokoll.
- • Gabe von Vitamin B1 (Futterhefe): 100-200 mg p.o. zweimal täglich am ersten Tag, danach einmal täglich für 7-14 Tage.
- • Ständige Überwachung des Allgemeinzustands und der neurologischen Funktionen durch einen Tierarzt.
Professionelle Toxikologie
• Piperidinalkaloide hemmen die Vitamin B1-Aufnahme und -Verwertung im Organismus.
• Der Alkaloidgehalt bleibt auch beim Trocknen der Pflanze konstant, sodass kontaminiertes Heu ebenfalls giftig ist.
• Neurotoxische Wirkung der Alkaloide führt zu zentralnervösen Störungen bei betroffenen Tieren.
CliniTox Veterinärtoxikologie.
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Datenquellen
Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.