Hühner und Küken (Echeveria) giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 5 Min. Lesezeit| 2,063 fanden dies hilfreich
Hühner und Küken (Echeveria)
1

Echeveria secunda gilt nach aktuellem Forschungsstand als ungiftig für Mensch und Haustiere

2

Auch ohne nachgewiesene Toxizität ist die Pflanze nicht als Futter für alle Tierarten geeignet

3

Es besteht Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wolfsmilch-Arten und anderen teils giftigen Echeveria-Arten

Häufige Fragen

Ist Hühner und Küken (Echeveria) giftig für Menschen?

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten (Ungiftig)

Ist Hühner und Küken (Echeveria) giftig für Katzen?

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten (Ungiftig)

Ist Hühner und Küken (Echeveria) giftig für Hunde?

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten (Ungiftig)

Ist Hühner und Küken (Echeveria) giftig für Pferde?

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten (Ungiftig)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten

Katzen
Ungiftig

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten

Hunde
Ungiftig

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten

Pferde
Ungiftig

Keine bekannten spezifischen Vergiftungssymptome, bei Verzehr sehr großer Mengen können ggf. leichte vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden auftreten

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileKeine giftigen Pflanzenbestandteile nachgewiesen, Verzehr wird trotzdem nicht empfohlen, die Pflanze ist nicht als Futter geeignet
VergiftungswegOraler Verzehr, Kontakt mit Schleimhäuten
Giftige InhaltsstoffeKeine toxischen Inhaltsstoffe wissenschaftlich bestätigt

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Spüle bei Verzehr größerer Mengen den Mund mit sauberem Wasser aus
  • • Entferne eventuell vorhandene Pflanzenreste aus dem Maul von betroffenen Tieren
  • • Beobachte die betroffene Person bzw. das Tier 2-3 Stunden auf ungewöhnliche Symptome

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn anhaltende Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall auftreten
  • • Wenn Unsicherheit über die genaue Pflanzenart besteht (Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten)
  • • Wenn nach Kontakt oder Verzehr unerwartete schwere Symptome auftreten

Prävention

  • • Halte die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren, um unbeabsichtigten Verzehr zu vermeiden
  • • Lerne die Merkmale von giftigen Wolfsmilch-Arten (u.a. weißer Milchsaft bei Verletzung) um Verwechslungen auszuschließen
  • • Nutze die Pflanze unter keinen Umständen als Futter für Nutz- oder Haustiere

Behandlung & Prognose

  • • Bei leichten Magen-Darm-Beschwerden reicht in der Regel symptomatische Behandlung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Schonung
  • • Bei nachgewiesener Verwechslung mit einer giftigen Pflanzenart folge den spezifischen Behandlungsrichtlinien für diese Art
  • • Konsultiere bei anhaltenden oder schweren Beschwerden unverzüglich einen Arzt oder Tierarzt
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameEcheveria secunda Booth ex Lindl.
AliasnamenEcheveria glauca (Baker) E. Morren
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Keine spezifischen Organschäden durch diese Pflanze nachgewiesen
Wirkmechanismus

• Keine toxischen Wirkmechanismen für Mensch oder Tiere bekannt

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Nager: Keine bekannten Vergiftungsfälle, Verzehr großer Mengen kann zu leichten Verdauungsstörungen führen
Vögel: Keine nachgewiesenen Toxizitäten, Verwendung als Futter wird trotzdem dringend abgeraten
Nutztiere (Rinder, Schafe): Keine Toxizität dokumentiert, Verzehr wird aufgrund fehlender Futtereignung nicht empfohlen
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Wolfsmilch-Arten Euphorbia spp.
Optisch teilweise ähnlich, Wolfsmilch-Arten sondern bei Verletzung giftigen weißen Milchsaft ab, der bei Echeveria secunda nicht vorkommt
Andere Echeveria-Arten Echeveria spp. (andere Arten)
Viele weitere Echeveria-Arten weisen teils geringe bis mittlere Toxizität auf, eine genaue Artbestimmung ist zur Risikoeinschätzung erforderlich
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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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