Isländisches Moos giftig?

Aktualisiert 2026-03-06| 2 Min. Lesezeit| 3,571 fanden dies hilfreich
Cetraria islandica (L.) Ach.; Lichen islandicus L.
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Keine bekannten Vergiftungsfälle bei Haus- und Nutztieren in wissenschaftlicher Literatur

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Isländisches Moos ist grundsätzlich nicht als Futter für alle Tierarten geeignet

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Bei Verzehr größerer Mengen sollte vorsorglich ein Tierarzt konsultiert werden

Häufige Fragen

Ist Isländisches Moos giftig für Menschen?

Keine bekannten Vergiftungssymptome bei bestimmungsgemäßer Verwendung, bei übermäßigem Verzehr mögliche leichte Magen-Darm-Beschwerden (Ungiftig)

Ist Isländisches Moos giftig für Katzen?

Keine dokumentierten Vergiftungssymptome, bei Verdacht auf großen Verzehr auf Unwohlsein oder Verdauungsstörungen achten (Ungiftig)

Ist Isländisches Moos giftig für Hunde?

Keine dokumentierten Vergiftungssymptome, bei Verdacht auf großen Verzehr auf Magen-Darm-Reizungen achten (Ungiftig)

Ist Isländisches Moos giftig für Pferde?

Keine dokumentierten Vergiftungssymptome, Verzehr größerer Mengen sollte trotzdem vermieden werden (Ungiftig)

Pflanze unbekannt? Foto machen und in 1 Sekunde bestimmenApp laden

Giftigkeitsdetails

Menschen
Ungiftig

Keine bekannten Vergiftungssymptome bei bestimmungsgemäßer Verwendung, bei übermäßigem Verzehr mögliche leichte Magen-Darm-Beschwerden

Katzen
Ungiftig

Keine dokumentierten Vergiftungssymptome, bei Verdacht auf großen Verzehr auf Unwohlsein oder Verdauungsstörungen achten

Hunde
Ungiftig

Keine dokumentierten Vergiftungssymptome, bei Verdacht auf großen Verzehr auf Magen-Darm-Reizungen achten

Pferde
Ungiftig

Keine dokumentierten Vergiftungssymptome, Verzehr größerer Mengen sollte trotzdem vermieden werden

Giftigkeits-Snapshot

Giftige TeileBisher sind keine toxischen Bestandteile in der Literatur belegt, die gesamte Flechte ist dennoch nicht als Tierfutter geeignet
VergiftungswegOraler Verzehr ist der einzige relevante Expositionsweg bei Menschen und Tieren
Giftige InhaltsstoffeKeine toxischen Verbindungen in wissenschaftlicher Literatur nachgewiesen

Erste Hilfe & Prävention

Erste 30 Minuten

  • • Verhindern Sie weiteren Verzehr der Flechte durch das betroffene Tier
  • • Entfernen Sie eventuelle Reste der Pflanze aus dem Maul des Tieres
  • • Notieren Sie Menge und Zeitpunkt des Verzehrs für mögliche Rückfragen an den Tierarzt

Sofort Tierarzt rufen

  • • Wenn das Tier nach Verzehr größerer Mengen Anzeichen von Unwohlsein zeigt
  • • Wenn bei jungen, kranken oder kleinen Tieren ein Verzehr nachgewiesen ist
  • • Wenn unsicher ist, welche Menge der Flechte aufgenommen wurde

Prävention

  • • Stellen Sie sicher, dass Isländisches Moos nicht als Futter für Ihre Tiere verwendet wird
  • • Halten Sie gekaufte Produkte mit Isländischem Moos außerhalb der Reichweite von Tieren
  • • Lassen Sie Tiere bei Spaziergängen keine unbekannten Flechten fressen

Behandlung & Prognose

  • • Konsultieren Sie bei Verdacht auf ungewollten Verzehr zunächst einen Tierarzt
  • • Je nach aufgenommener Menge kann eine symptomatische Therapie erfolgen
  • • Bei leichten Magen-Darm-Beschwerden reichen oft Ruhe und leicht verdauliches Futter aus
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Professionelle Toxikologie

Wissenschaftlicher NameCetraria islandica (L.) Ach.; Lichen islandicus L.
AliasnamenIslandmoos、Irisches Moos、Blutlungenmoos、Fiebermoos、Hirschhornflechte、Graupen
Giftigkeitsgrad
MenschenUngiftig
KatzenUngiftig
HundeUngiftig
PferdeUngiftig
Zielorgane
Keine spezifischen Organschäden durch Verzehr dokumentiert
Wirkmechanismus

• Toxischer Wirkmechanismus ist bisher nicht bekannt, da keine Vergiftungsfälle dokumentiert sind

Risiko für andere Tierarten (CliniTox)

CliniTox Veterinärtoxikologie.

Kleinsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen): Keine bekannten Vergiftungsfälle, Verzehr als Futter wird dennoch nicht empfohlen
Geflügel: Keine toxischen Wirkungen dokumentiert, Nutzung als Futtermittel ist ungeeignet
Verwechslungsgefahr

Folgende Pflanzen sehen ähnlich aus und können verwechselt werden:

Echte Ochsenzunge Parmelia sulcata
Gehört ebenfalls zur Familie der Parmeliaceae und wird visuell leicht mit Isländischem Moos verwechselt; unterscheidet sich durch charakteristische Furchen auf der Oberfläche und Wachstum auf Baumrinde
Hundsflechte Peltigera canina
Ist eine Blattflechte mit ähnlicher Farbe wie Isländisches Moos; wächst bevorzugt auf feuchten Böden und hat eine deutlich weichere, dünnere Struktur
Mit PlantFun scannen und Verwechslungen vermeidenApp laden

Verwandte giftige Pflanzen

Eichenflechte
Parmelia perlata
Schwach giftig (+)
Felsenflechte
Umbilicaria pustulata
Giftig (+)
Schwarze Parmelie
Parmelia sulcata
Schwach giftig (+)

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Datenquellen

Diese Informationen dienen nur als Referenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Verschlucken oder Vergiftungssymptomen sofort einen Arzt oder Tierarzt kontaktieren.

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